In diesem Artikel erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:
- Vor Reiseantritt …
- Ausstattung der Kinder-Reiseapotheke
- Notwendige Dosierungen beim Arzt erfragen
- Mit kranken Babys im Urlaub zum Arzt
Vor Reiseantritt - Kinder noch mal vom Arzt checken lassen
Je kleiner das Kind, umso größer ist die Sorge der Eltern, dass der Nachwuchs im Urlaub krank werden könnte. Deshalb sollten Babys und Kleinkinder vor dem Antritt einer Reise noch einmal dem Kinderarzt vorgestellt werden. Dieser wird die Kleinen gründlich „auf den Kopf stellen“ und den Impfschutz überprüfen. Zusätzlich kann er den besorgten Eltern jede Menge hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben.
Ausstattung der Kinder-Reiseapotheke
Neben Impfausweis, Vorsorgeheft und Versicherungskarte, sollte die Kinder-Reiseapotheke mit folgenden Dingen für den Ernstfall ausgestattet sein:
- Fieber- und Schmerzmittel
- Mittel gegen Durchfall
- Mittel gegen Verstopfung
- Mittel gegen Blähungen
- Mittel gegen Reiseübelkeit
- Mittel gegen leichte Erkältungskrankheiten (Husten und Schnupfen)
- Mittel gegen Ohrenschmerzen
- Mittel gegen Augenentzündungen
- Mittel gegen Halsschmerzen
- Mittel gegen Wunden
- Verbandsmaterial (Heftpflaster, sterile Kompressen, Mullbinde, Pinzette, Schere, etc.)
- Wunddesinfektionsmittel
- Fieberthermometer
- Wärmflasche
- Insektenschutzmittel (auf pflanzlicher Basis)
- juckreizstillendes Kühlgel
- Sonnenschutzmittel mit hohen Lichtschutzfaktor
- ggf. Produkte zur Malariaprophylaxe (abhängig vom Reiseziel)
- ggf. Medikamente die dauerhaft eingenommen werden
Über notwendige Dosierungen vorher beim Arzt informieren
Grundsätzlich ist es ratsam, sich vom behandelnden Kinderarzt über die notwendigen Arzneimittel und entsprechenden (kindgerechten) Dosierungen informieren zu lassen.
Wenn Babys im Urlaub erkranken, ist ein Arztbesuch angebracht
Kleine gesundheitliche Störungen im Urlaub, können oft durch erste Hilfe schnell wieder beseitigt werden. Allerdings bleibt der Besuch beim Arzt nicht erspart, wenn Kleinkinder ernsthaft erkranken und z. B. unter hohem Fieber, quälendem Husten oder heftigem Durchfall leiden. Bei Babys unter einem Jahr ist jeder Durchfall ernst zu nehmen, da bei ihnen die Gefahr der Entwässerung besteht. Kleinkinder gehören dagegen in die Hände des Arztes, wenn der Durchfall in Verbindung mit Erbrechen auftritt.