Synofen 500 Mg/ 200 Mg Filmtabletten
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Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Produktinformation
Synofen 500 mg/200 mg Filmtabletten werden zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber angewendet. Dazu gehören:
- Kopfschmerzen
- Zahnschmerzen
- Menstruationsbeschwerden
- Muskelschmerzen
- Fieber und Schmerzen bei Erkältungskrankheiten
Die enthaltenen Wirkstoffe sind Ibuprofen und Paracetamol. Die Darreichung sind Tabletten. Zur Anwendung bei Erwachsenen ab 18 Jahren.
Die Anwendung von Synofen 500 mg/200 mg Filmtabletten ist kontraindiziert bei:
- Überempfindlichkeit gegen Paracetamol, Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile
- wenn regelmäßig große Mengen Alkohol getrunken werden
- vergangenen allergischen Reaktionen im Zusammenhang mit Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika/Antiphlogistika)
- aktiven oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür oder Blutungen
- vergangener Magen-Darm-Blutung oder einem -Durchbruch im Zusammenhang mit einer vorherigen NSAR-Therapie
- schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- schwerer Herzinsuffizienz
- einer Hirnblutung oder anderer bestehender aktiver Blutung
- Störungen der Blutbildung
- Schwangerschaft im dritten Trimester
- Personen unter 18 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Hierzu zählen Bauchschmerzen, Sodbrennen, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Verstopfung und Durchfall.
Gelegentliche Nebenwirkungen können zentralnervöse Störungen wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit sowie Nesselsucht oder Juckreiz sein.
Selten sind Nebenwirkungen wie abnormale Träume, Sinnestäuschungen (Halluzinationen) sowie Missempfindungen der Haut oder erhöhte Harnsäurewerte im Blut.
Sehr selten können Blutbildungsstörungen mit ersten ANzeichen wie Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Geschwüre im Mund, grippeartige Beschwerden sein. Weiterhin können Sehstörungen, Hörverlust, Ohrgeräusche, Drehschwindel, Verwirrtheit, psychotische Reaktionen, Depression, Erschöpfung, Unwohlsein, vermehrtes Schmitzen, Lichtempfindlichkeit, Hauterkrankungen mit großflächiger Schuppung oder Haarausfall und hoher Blutdruck auftreten.
Wechselwirkungen können auftreten, wenn mit Synofen gleichzeitig andere Medikamente eingenommen werden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies der Fall ist. Auch, wenn Präparate mit Paracetamol, Ibuprofen oder anderen Schmerzmittel eingenommen werden, ist ärztliche Rücksprache erforderlich, um eine Überdosierung zu vermeiden.
Folgende Wechselwirkungen sind möglich:
- Acetylsalicylsäure, Salizylate oder andere NSAR (einschließlich COX-2-Hemmer wie z. B. Celecoxib oder Etoricoxib)
- Kortikosteroide, wie z. B. Prednison, Kortison
- bestimmte Antibiotika (z. B. Chloramphenicol, Cotrimoxazol, Aminoglycoside oder Chinolone)
- Arzneimittel gegen Übelkeit (z. B. Metoclopramid, Domperidon)
- Herzglykoside (z. B. Digoxin), Arzneimittel zur Herzstärkung
- Cholesterinsenker (z. B. Cholestyramin)
- Diuretika
- Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems (z. B. Methotrexat, Ciclosporin, Tacrolimus)
- Arzneimittel gegen Manie oder Depression (z. B. Lithium oder SSRI)
- Zidovudin zur HIV-Behandlung
- andere möglicherweise leberschädigende Arzneimittel oder Arzneimittel wie Alkohol oder Arzneimittel gegen Epilepsie (z. B. Carbamazepin, Phenobarbital, Diazepam, Lorazepam)
- Arzneimittel gegen Tuberkulose (z. B. Isoniazid)
- Blutverdünner wie Warfarin: erhöhtes Blutungsrisiko
- andere NSAIDs oder Kortikosteroide: erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder -Blutungen
- Blutdruckmedikamente wie ACE-Hemmer oder Diuretika: Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirkung
- Lithium und Methotrexat: erhöhte Plasmaspiegel dieser Medikamente
- Bestimmte Antidepressiva (SSRIs): erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Blutungen
- Ciclosporin und Tacrolimus: erhöhtes Risiko für Nierenschäden
- Blutgerinnungshemmer (z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)
- Arzneimittel gegen Bluthochdruck (ACE-Hemmer, Betablocker, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten)
- Arzneimittel, die die Magenentleerung verzögern
- Phenytoin-Präparate
- Arzneimittel gegen Gicht (z. B. Probenecid und Sulfinpyrazon)
- Arzneimittel bei Diabetes (z. B. Sulfonylharnstoffe) — Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen, die CYP2C9 hemmen (z. B. Voriconazol, Fluconazol)
- Ginkgo biloba (ein pflanzliches Arzneimittel) kann das Blutungsrisiko unter NSAR erhöhen.
- Flucloxacillin (Antibiotikum)
- Erwachsene und Jugendliche ab 18 Jahren nehmen drei Mal täglich 1 Tablette alle 6 Stunden nach Bedarf. Maximal sollten 3 Tabletten pro Tag eingenommen werden.
- Die Tabletten sollten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden, vorzugsweise mit den Mahlzeiten.
- Die maximale Behandlungsdauer von Synofen ohne ärztlichen Rat beträgt 3 Tage.
- Nicht in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft einnehmen.
- In den ersten 6 Monaten nur nach ärztlicher Rücksprache in geringster erforderlicher Dosis und über den kürzest notwendigen Zeitraum einnehmen.
- Bei kurzzeitiger Behandlung ist keine Unterbrechung des Stillens nötig.
- Die in Synofen enthaltenen Wirkstoffe sind Paracetamol und Ibuprofen. Eine Filmtablette enthält 500mg Paracetamol sowie 200mg Ibuprofen.
- Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Maisstärke, Crospovidon (Typ A) (Ph.Eur.), Hochdisperses Siliciumdioxid, Povidon K30, Vorverkleisterte Stärke (Mais), Talkum, Stearinsäure (Ph.Eur.) [pflanzlich] Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Talkum, Macrogol 3350, Titandioxid (E171).
Weitere und ausführlichere Informationen lesen Sie im Beipackzettel.
Stand: 10/2024
Quelle: https://www.ratiopharm.de/
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