Nurofen Junior Fieber-U.Schmerzsaft Erdbe.40 Mg/Ml
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Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Produktinformation
Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft ist ein Medikament zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber. Es eignet sich für Kinder mit einem Körpergewicht von mindestens 5 kg und einem Alter von 3 Monaten bis 40 kg Körpergewicht (bis 12 Jahre). Der Saft schmeckt nach Erdbeer und sorgt für eine schnelle und langanhaltende Fiebersenkung bis zu 8 Stunden. Der enthaltene Wirkstoff ist Ibuprofen.
Nurofen Junior darf nicht folgenden Situationen nicht von Ihrem Kind eingenommen werden:
- Wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber Ibuprofen oder einem der sonstigen Bestandteile des Saftes besteht.
- Bei Reaktionen wie Asthmaanfälle, laufende Nase, Kurzatmigkeit, Schwellung von Gesicht und/oder Händen in Kombination mit Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder einem anderen steroidalen Antirheumatika, die gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber wirken.
- Bei ungeklärten Blutbildungsstörungen.
- Bei bestehenden oder früheren Magen- oder Darmgeschwüren oder Blutungen.
- Bei einer Blutung oder einem Durchbruch im Magen oder Darm aufgrund der Einnahme von NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika).
- bei einer Gehirnblutung oder anderen aktiven Blutung.
- bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen.
- bei schwerer Herzschmuskelwäche
- bei Flüssigkeitsmangel aufgrund von Durchfall, Erbrechen oder zu wenig Trinken.
- bei Störungen der Blutgerinnung (Ibuprofen kann die Blutungszeit verlängern)
Generell sollte der Wirkstoff Ibuprofen nicht während der letzten drei Schwangerschaftsmonate eingenommen werden.
Trifft auf Ihr Kind einer der folgenden Punkte zu, sollte vor der Anwendung Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden:
- bestimmte angeborene Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie)
- bei Blutgerinnungsstörungen
- eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
- Austrocknung (z. B. bei Erbrechen oder Durchfall)
- Bluthochdruck oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
- Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), Nasenpolypen, chronische Schwellungen der Nasenschleimhaut oder chronische, die Atemwege verengende Atemwegserkrankungen. Das Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist erhöht.
- direkt nach einer größeren Operation
- bei einer bestehenden Infektion
Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei der Anwendung von Nurofen Nebenwirkungen auftreten. Die nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen sind überwiegend abhängig von der jeweiligen Dosierung und der Dauer der Einnahme. Dazu zählen:
Häufige Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 behandelten Personen):
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und leichte Blutverluste im Verdauungstrakt, die in Ausnahmefällen zu einer Blutarmut (Anämie) führen können.
Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 von 100 behandelten Personen):
- diverde Hautausschläge
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Juckreiz und Nesselsucht
- Sehstörungen
- Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
- Magen- oder Darmgeschwüre, unter Umständen auch in Kombination mit Blutung und Durchbruch
- Mundschleimhautentzündung mit Bildung von Geschwüren, Verschlimmerung einer Colitis und Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung
Seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1.000 behandelten Personen):
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Schädigung des Nierengewebes, vor allem bei Langzeiteinnahme
- erhöhte Harnsäurespiegel im Blut
Sehr seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10.000 behandelten Personen):
- Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Bildung von membranartigen Verengungen im Darm
- Herzmuskelschwäche, Herzinfarkt und
- Ödembildung (Schwellung von Gesicht und Händen)
- Urintrübung, verringerte Urinausscheidung, Nierenentzündung (Nierenversagen möglich)
Bei obigen Anzeichen sowie einem allgemeinen Unwohlsein während der Anwendung, muss die Anwendung mit Nurofen Fiebersaft sofort beenet werden. Dies können erste Anzeichen einer Nierenschädigung von Nierenversagen sein.
- Bluthochdruck, Gefäßentzündung
- Herzklopfen
- Depression
- Leberfunktionsstörungen, Leberschäden
- Störungen der Blutbildung. Zu den ersten Anzeichen zählen Fieber, Halsentzündung, oberflächliche wunde Stellen im Mund, grippeartige Symptome, starke Abgeschlagenheit, Nasen- und Hautblutungen sein. In diesem Fall ist die Selbstmedikation mit sämtlichenSchmerzmitteln und Nurofen Fiebersaft sofort zu beenden.
- Schwere Hautreaktionen während einer Windpockenerkrankung.
- Infektionsbedingte Entzündungen können sich verschlimmern.
- Zeichen einer nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis), wie z. B. starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung. Personen, die schon einmal bestimmte Erkrankungen des Immunsystems hatten (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose), scheinen ein erhöhtes Risiko zu haben.
- schwere Hautrektionen, z.B. Hautausschlag mit Blasenbildung (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse), Haarausfall
Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist:
- großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom)
- Reaktivität der Atemwege wie Asthma, Verkrampfungen der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) oder Kurzatmigkeit
Ggf. ist Nurofen mit einen geringfügig erhöhten Risiko für Herz- oder Schlaganfälle verbunden.
Es ist wichtig, vor der Einnahme von Nurofen Fiebersaft mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu beachten. Vor der Anwendung sollten daher immer alle eingenommenen Medikamente mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Es können u.a. folgende Wechselwirkungen auftreten:
- Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche und unregelmäßigem Herzschlag), Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder neuropathischen Schmerzen), Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten psychiatrischen Erkrankungen): Hier ist eine Wirkungsverstärkung möglich.
- Blutgerinnungshemmer (z. B. Warfarin): Ibuprofen kann die blutverdünnende Wirkung verstärken.
- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Hier ist eine Wirkungsverstärkung möglich.
- Acetylsalicylsäure in geringer Dosierung: der blutverdünnende Effekt kann vermindert sein.
- und andere entzündungshemmende Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika) sowie Glucocorticoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten): Das Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich ist erhöht.
- Blutplättchen-Aggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depression): Es besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
- Entwässerungstabletten und Medikamente, die den Blutdruck senken: Ibuprofen kann die Wirkung abschwächen und das Risiko für die Nieren kann erhöht sein.
- ACE-Hemmer (zur Behandlung von Herzmuskelschwäche und hohem Blutdruck). Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für eine Nierenfunktionsstörung.
- Acetylsalicylsäure: Nach gleichzeitiger Einnahme mit Ibuprofen kann die gerinnungshemmende Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure beeinträchtigt sein.
Andere mögliche Wechselwirkungen:
- Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS): Bei HIV-positiven Patienten mit Hämophilie besteht ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) sowie für Blutergüsse.
- Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunreaktion): Es gibt Hinweise für Nierenschädigungen.
- Tacrolimus: Wenn beide Präparate gleichzeitig angewendet werden, können Nierenschäden oder eine Überdosierung die Folge sein.
- Kaliumsparende Entwässerungsmittel (bestimmte Diuretika): Eine Erhöhung der Kaliumspiegel ist möglich.
- Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes): Obwohl Wechselwirkungen bisher nicht bekannt sind, wird bei gleichzeitiger Anwendung vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
- Probenecid und Sulfinpyrazon (Behandlung von Gicht): Eine Verzögerung der Ibuprofen-Ausscheidung ist möglich.
- Chinolon-Antibiotika: Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht sein.
- Voriconazol und Fluconazol (Antipilzmittel) können zu einer erhöhten Ibuprofen-Exposition führen.
Nurofen Junior Fiebersaft sollte nach den Anweisungen des Arztes oder gemäß der Dosierungsanleitung auf dem Beipackzettel eingenommen werden. Die empfohlene Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht und dem Alter des Anwenders. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Dosen sollte mindestens 6 bis 8 Stunden betragen.
Es ist wichtig, die angegebene Höchstdosis nicht zu überschreiten und die Einnahme nicht über einen längeren Zeitraum fortzusetzen, ohne ärztlichen Rat einzuholen. Bei Unsicherheiten bezüglich der Dosierung oder Anwendung sollte stets ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.
Eine Anwendung zu den Mahlzeiten ist bei empfindlichem Magen empfehlenswert.
Es gelten folgende Dosierungsempfehlungen (Körpergewicht (Alter)/Einzeldosis (entsprechende Ibuprofendosis)/max. Tagesdosis (innerhalb von 24 Std.):
- ab 5 kg (3-5 Monate): 1,25 ml (entsprechend 50 mg Ibuprofen)/3mal, entspricht 3,75 ml
- 7-9 kg (6-11 Monate): 1,25 ml (entsprechend 50 mg Ibuprofen)/3-4mal, entspricht 3,75 ml-5 ml
- 10 kg-15 kg (1-3 Jahre): 2,5 ml (entsprechend 100 mg Ibuprofen)/3mal, entspricht 7,5 ml
- 16 kg-19 kg (4-5 Jahre): 3,75 ml (entsprechend 150 mg Ibuprofen)/3mal, entspricht 11,25 ml
- 20 kg-29 kg (6-9 Jahre): 5 ml (entsprechend 200 mg Ibuprofen)/3mal, entspricht 15 ml
- 30 kg-40 kg (10-12 Jahre): 7,5 ml (entsprechend 300 mg Ibuprofen)/3 mal, entspricht 22,5 ml
Die Anwendung erfolgt über die enthaltene Applikationsspritze. Diese wird fest auf die Flasche aufgesetzt. Dann die Flasche auf Kopf drehen und und die Spritze mit der gewünschten Menge aufziehen. Danach die Flasche wieder herumdrehen und die Spritze entfernen. Diese nun Ihrem Kind in den Mund geben und langsam und entsprechend der Schluckgeschwindigkeit Ihres Kind entleeren.
- Den Saft nicht länger als 3 Tage einnehmen. Wenn sich die Symptome nicht bessern, ist ein Arzt aufzusuchen
Generell gilt für den Wirkstoff Ibuprofen:
- Den Fiebersaft nicht zusammen mit Alkohol einnehmen.
- Während der Schwangerschaft und Stillzeit vor der Anwendung mit einem Arzt Rücksprache halten. In den ersten 6 Schwangerschaftsmonaten sollte die Einnahme nur, wenn unbedingt erforderlich und nach ärztlicher Rücksprache, erfolgen.
- Während der Stillzeit geht der Wirkstoff und seine Abbauprodukte nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Generell ist bei einer kurzfristigen Anwendung von Ibuprofen eine Unterbrechung des Stillens nicht nötig.
- Nurofen ist ggf. mit einem geringfügig erhöhten Herz- oder Schlaganfallrisiko verbunden.
Vorsicht bei folgenden Personengruppen:
- Bei Personen mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung muss die Dosis reduziert werden.
- Bei Personen mit leichter bis mäßiger Nierenfunktionsstörung muss die Dosis reduziert werden.
- Nicht in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft anwenden.
- Ibuprofen kann die Fruchtbarkeit bei Frauen einschränken. Durch Absetzen des Arzneimittels wird dies aufgehoben.
Weitere und ausführliche Informationen entnehmen Sie dem Beipackzettel.
Stand: 07/2024
Quelle: Beipackzettel
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Anschrift: Darwinstraße 2-4
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Telefon: +49 800 2255172
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