Acimol 500 Mg Filmtabletten
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Produktinformation
Das Urologikum wird zur Harnansäuerung eingesetzt. Erreicht werden soll damit:
- eine Optimierung der Wirkung von Antibiotika mit Wirkungsoptimum im sauren Urin
- eine Vermeidung von Steinneubildung bei Phosphatsteinen
- eine Hemmung des Bakterienwachstums
Der Wirkstoff ist: 500 mg L-Methionin. Die sonstigen Bestandteile sind:
- Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Macrogol 6000, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Poly(ethylacrylat-comethylmethacrylat)(2:1), hochdisperses Siliciumdioxid, vorverkleisterte Stärke (aus Mais), Talkum, Titandioxid (E 171).
Die Einnahme von Acimol wird untersagt, wenn:
- eine Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe besteht
- eine angeborene Stoffwechselerkrankung vorliegt (Homocysteinurie)
- eine Niereinsuffizienz vorliegt
- ein Harnsäure- und Zystinsteinleiden vorliegt
- Oxalose auftritt (Calciumoxalatkristalle lagern sich vermehrt im Nierengewebe und/oder in anderen Organen ab)
- eine metabolische sowie renale tubuläre Azidose vorliegt
- ein Methionin-Adenosyltransferase-Mangel vorliegt
Das Arzneimittel kann unerwünschte Wirkungen mit sich bringen. Zu diesen zählen:
- Reizbarkeit
- Schläfrigkeit
- Erbrechen und/oder Übelkeit
- Verschiebung des Blut-pH-Wertes in den sauren Bereich (bei Azidose-gefährdeten Patienten)
Werden gemeinsam mit diesem Arzneimittel weitere Medikamente und nicht verschreibungspflichtige Präparate eingenommen, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Besondere Vorsicht ist bei folgenden Präparaten geboten:
- Verschlechterung der Wirksamkeit von L-Dopa
- Verstärkung der Wirkung von Penicilline, Nalidixinsäure, Sulfonamide
Wenn nicht anders von Arzt oder Apotheker empfohlen, werden dreimal täglich ein bis zwei Tabletten (0,5 - 1 g Methionin) mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Nicht Azidose-gefährdete Patienten können nach Absprache mit dem behandelnden Arzt bis zu 10 g Methionin pro Tag einnehmen. Eine Wirkung stellt sich im Regelfall erst nach fünf bis sechs Tagen ein.
Von einer Anwendung von Acimol wird in der Schwangerschaft und in der Stillzeit aufgrund unzureichender Daten abgeraten. Säuglingen und Kindern unter zwölf Jahren darf das Arzneimittel nicht verabreicht werden.
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