Vigantol 500 I.E. Vitamin D3 Tabletten
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Produktinformation
Vigantol 500 I.E. Vitamin D3 Tabletten werden angewendet zur:
- Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsstörungen des Skeletts im Wachstumsalter)
- Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsstörungen des Skeletts im Wachstumsalter) bei Frühgeborenen
- Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung bei sonst Gesunden ohne Resorptionsstörung (Störung der Aufnahme von Vitamin D im Darm)
- unterstützenden Behandlung von Osteoporose (Abbau des Knochengewebes).
Das Präparat enthält:
- Colecalciferol
- Hochdisperses Siliciumdioxid (Ph.Eur.)
- Maisstärke (Ph.Eur.)
- Carboxymethylstärke-Natrium (Typ C) (Ph. Eur.)
- Talkum (Ph.Eur.)
- Magnesiumstearat (Ph. Eur.)
- Natriumascorbat (Ph.Eur.)
- mittelkettige Trigylceride (Ph.Eur.)
- mikrokristalline Cellulose (Ph. Eur.)
- Mannitol (Ph.Eur.)
- modifizierte Stärke
- Sucrose (Ph.Eur.)
- Tocopherol (Ph.Eur.)
Das Vitaminpräparat darf nicht eingenommen werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen Colecalciferol oder einen der sonstigen Inhaltsstoffe
- Hypercalcämie (erhöhte Calciumkonzentration im Blut)
- Hypercalciurie (erhöhte Calciumkonzentration im Harn)
- und nur unter besonderer Vorsicht bei zur Bildung calciumhaltiger Nierensteine
- Vorliegen einer gestörten Ausscheidung von Calcium und Phosphat über die Niere
- Behandlung mit Benzothiadiazin-Derivaten
- bei immobilisierten Patienten, wegen des Risikos der Hypercalcämie und Hypercalciurie; nötig ist eine Überwachung des Calciumspiegels im Blut und Urin
- Sarcoidose, wegen des Risikos einer verstärkten Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form
- Pseudohypoparathyreoidismus (Störung des Parathormon-Haushalts), wegen einer möglichen Herabsetzung des Vitamin-D-Bedarfs durch die phasenweise normale Vitamin-D-Empfindlichkeit
Folgende Nebenwirkungen sind möglich:
- Hypercalcämie und Hypercalciurie
- Beschwerden im Magen-Darmtrakt wie Verstopfung, Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht
Es gibt Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln:
- Phenytoin oder Barbiturate können die Wirkung von Vitamin D beeinträchtigen
- Thiazid-Diuretika können durch die Verringerung der Calciumausscheidung über die Niere eine Hypercalcämie bewirken
- gleichzeitig verabreichte Glucocorticoide können die Wirkung von Vitamin D beeinträchtigen
- eine Kombination mit Vitamin-D-Metaboliten oder -Analoga (z.B. Calcitriol) sollte ein Ausnahmefall sein
- Rifampicin und Isoniazid können den Metabolismus von Vitamin D steigern und die Wirksamkeit reduzieren
- bei Einnahme von Herzglucosiden kann das Risiko einer unerwünschten Wirkung infolge einer Erhöhung der Calciumspiegel im Blut zunehmen
- Dosis zur Vorbeugung von Rachitis: einmal täglich eine Tablette
- zur Vorbeugung gegen Rachitis bei Frühgeborenen werden täglich zwei Tabletten empfohlen: nach Entscheidung des Arztes
- Dosis zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung: einmal täglich eine Tablette
- Dosis zur unterstützenden Behandlung der Osteoporose: täglich 2 Tabletten
- bei Langzeitanwendung sind der Calciumspiegel in Blut und Urin regelmäßig zu überwachen
- Erwachsene nehmen Vigantol 500 I.E. Vitamin D3 Tabletten mit ausreichend Wasser ein
- Für Säuglinge und Kleinkinder lässt man die Tabletten auf einem Teelöffel oder in einem kleinen durchsichtigen Gefäß in ca. 5-10 ml Wasser zerfallen (dauert mind. 2 Minuten). Die Tablette darf niemals unaufgelöst verabreicht werden, um z.B. ein versehentliches Eindringen der Tablette in die Luftwege durch Verschlucken zu vermeiden.
- Die aufgelöste Tablette gibt man dem Kind direkt in den Mund, am besten während einer Mahlzeit.
- Nicht empfohlen wird der Zusatz zu einer Flaschen- oder Breimahlzeit für Säuglinge, da eine vollständige Zufuhr nicht garantiert werden kann. Müssen die Tabletten dennoch in der Nahrung verabreicht werden, erfolgt das Zugeben erst nach dem Aufkochen und anschließendem Abkühlen.
- Wird vitaminisierte Nahrung verwendet, muss die darin enthaltene Vitamin-D-Menge berücksichtigt werden.
- Anwendunggsdauer: Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt. Säuglinge erhalten die Tabletten von der zweiten Lebenswoche bis zum Ende des ersten Lebensjahres und eventuell während der Wintermonate im zweiten Lebensjahr.
- Das Präparat enthält Sucrose.
- Für Schwangere besteht kein Risiko im angegebenen Dosierungsbereich. Langanhaltende Überdosierungen von Vitamin D müssen jedoch wegen möglicher Gefahren für das Kind vermieden werden.
- Tagesdosen über 500 I.E./d sollten während der Schwangerschaft nur nach strenger Indikation eingenommen werden.
- Hinweis für Stillende: Vitamin D und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch über, eine dadurch bedingte Überdosierung bei Säuglingen ist nicht beobachtet worden.
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