Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon
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Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Produktinformation
Nurofen 200 mg Schmelztabletten Lemon werden zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Zahn-, Regel- oder Kopfschmerzen und Fieber. Enthalten ist der Wirkstoff Ibuprofen.
Das Medikament eignet sich für Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene. Die Schmelztabletten schmecken nach Zitrone und können auch praktisch unterwegs angewendet werden, da sie auf der Zunge zergehen und für die Anwendung kein Wasser erforderlich ist.
Nurofen darf nicht folgenden Situationen nicht eingenommen werden:
- Wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber Ibuprofen oder einem der sonstigen Bestandteile der Schmelztabletten besteht.
- In den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten
- Bei Reaktionen wie Bronchospasmus, Asthmaanfällen, Schwellung der Nasenschleimhaut, Angioödem oder Hautausschlag nach der Einnahme von Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder einem anderen Mittel gegen Schmerzen und Entzündungen.
- Ungeklärte Blutbildungsstörungen.
- Bestehende oder frühere Magen- oder Darmgeschwüre oder Blutungen (peptische Ulzera oder Blutungen)
- Bei einer Blutung oder einem Durchbruch im Magen oder Darm aufgrund der Einnahme von NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika).
- bei einer Gehirnblutung oder anderen aktiven Blutung.
- schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- schwere Herzschwäche
- Flüssigkeitsmangel aufgrund von Durchfall, Erbrechen oder zu wenig Trinken.
Trifft einer der folgenden Punkte zu, sollte vor der Anwendung Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden:
- bestimmte angeborene Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie)
- bestimmte Immunsystem-Erkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose, Erkrankungen des Immunsystems, die das Bindegewebe betreffen und zu Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und Erkrankungen anderer Organe führen). Hier besteht ein größeres Risiko für eine aseptische Meningitis.
- beim Auftreten schwerer Hautreaktionen wie exfoliativer Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom sowie toxische epidermale Nekrose. Nurofen muss bei den ersten Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen abgesetzt werden.
- eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
- bei Kinderwunsch
- Austrocknung (z. B. bei Erbrechen oder Durchfall)
- Bluthochdruck oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
- Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), Nasenpolypen, chronische Schwellungen der Nasenschleimhaut oder chronische, die Atemwege verengende Atemwegserkrankungen. Das Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist erhöht.
- direkt nach einer größeren Operation
- bei einer bestehenden Infektion
- Windpocken - in diesem Fall sollte Nurofen nicht angewendet werden.
Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei der Einnahme von Nurofen Nebenwirkungen auftreten. Die nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen sind überwiegend abhängig von der jeweiligen Dosierung und der Dauer der Einnahme. Bei folgenden Nebenwirkungen sollte die Anwendung des Präparat allerdings sofort beendet werden:
- Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Erbrechen von Blut, Teerstuhl etc.
- Anzeichen von sehr seltenen, aber schweren Hautreaktionen: Gesichts-, Zungen- oder Rachenschwellung, Kurzatmigkeit, Atembeschwerden, Herzrasen etc.
- schwerer Hautausschlag am gesamten Körper mit abschälender oder blasenziehender Haut
Weitere mögliche Nebenwirkungen, die auftreten können:
Häufige Nebenwirkungen:
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und leichte Blutverluste im Verdauungstrakt, die in Ausnahmefällen zu einer Blutarmut (Anämie) führen können.
Gelegentliche Nebenwirkungen:
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz, sowie Asthmaanfälle (ggfs. mit Blutdruckabfall)
- Sehstörungen
- starke Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder schwarze Stuhlverfärbung
- Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
- Magen- oder Darmgeschwüre, unter Umständen auch in Kombination mit Blutung und Durchbruch
- Mundschleimhautentzündung mit Bildung von Geschwüren (Stomatitis ulzerosa), Verschlimmerung einer Colitis und Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung
- diverse Hautausschläge
Seltene Nebenwirkungen:
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Schädigung des Nierengewebes (papilläre Nekrose), vor allem bei Langzeiteinnahme
- erhöhte Harnsäurespiegel im Blut
- Hämoglobinwert vermindert
Sehr seltene Nebenwirkungen:
- Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Bildung von membranartigen Verengungen im Darm
- unangenehm spürbarer Herzschlag, Herzschwäche, Herzinfarkt
- Ödembildung
- Urinausscheidung vermindert, trüber Urin, Schwellungen (bei Personen mit Bluthochdruck und eingeschränkter Funktion der Nieren). Bei diesen Symptomen muss Nurofen sofort abgesetzt werden.
- psychotische Reaktionen, Depressionen
- hoher Blutdruck
- Leberfunktionsstörung, Schädigung der Leber (vor allem bei Langzeittherapie), Leberversagen, Leberentzündung
- Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Zu den ersten Anzeichen zählen Fieber, Halsentzündung, oberflächliche wunde Stellen im Mund, grippeartige Symptome, starke Abgeschlagenheit, Nasen- und Hautblutungen sein. In diesem Fall ist die Selbstmedikation mit Nurofen sofort zu beenden.
- Infektionsbedingte Entzündungen können sich verschlimmern.
- Zeichen einer nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis), wie z. B. starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung. Personen, die schon einmal bestimmte Erkrankungen des Immunsystems hatten (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose), scheinen ein erhöhtes Risiko zu haben.
- schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Blasenbildung (z.B. exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)
- Haarausfall
Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist:
- Asthma, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur sowie Kurzatmigkeit
Arzneimittel wie Nurofen sind ggf. mit einem erhöhten Herzinfarkt- oder Schlaganfalltisiko verbunden.
Es ist wichtig, vor der Einnahme von Nurofen Schmelztabletten mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu beachten. Vor der Anwendung sollten daher immer alle eingenommenen Medikamente mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Nurofen kann die Wirkung folgender Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden:
- Blutgerinnungshemmer (z. B. Warfarin, Acetylsalicylsäure, Ticlopidin)
- ACE-Hemmer zur Behandlung von hohem Blutdruck (z.B. Captopril, Betablocker wie atenololhaltige Präparate etc.)
Andere Arzneimittel können die Wirkung von Nurofen beeinflussen oder durch eine zeitgleiche Anwendung selbst beeinflusst werden:
- andere NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika), einschließlich Cyclooxygenase-2-Hemmer sowie Glukokortikoide (Präparate mit Kortison oder kortisonähnlichen Stoffen)- hier entsteht ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Magen- und Darmgeschwüren sowie Blutungen.
- Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche und unregelmäßigem Herzschlag): Wirkung kann verstärkt werden.
- Thrombozytenaggregationshemmer: hier besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen
- Acetylsalicylsäure: Nach gleichzeitiger Einnahme mit Ibuprofen kann die gerinnungshemmende (antithrombotische) Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure beeinträchtigt sein.
- Blutverdünner wie Warfarin: die blutverdünnende Wirkung kann verstärkt werden
- Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder neuropathischen Schmerzen): Wirkung kann verstärkt werden.
- Blutplättchen-Aggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depression): Es besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
- Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten psychiatrischen Erkrankungen): Die Wirkung von Lithium kann erhöht sein.
- Probenecid und Sulfinpyrazon (Behandlung von Gicht): Eine Verzögerung der Ibuprofen-Ausscheidung ist möglich.
- Wassertabletten (Diuretika) und Medikamente, die den Blutdruck senken (Antihypertensiva): Ibuprofen kann die Wirkung abschwächen. Auch das Risiko für die Nieren kann erhöht sein.
- Kaliumsparende Entwässerungsmittel (bestimmte Diuretika): Eine Erhöhung der Kaliumspiegel ist möglich.
- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und bestimmten rheumatischen Erkrankungen): die Wirkung von Methotrexat kann verstärkt sein.
- Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunreaktion) und Tacrolimus: In Kombination mit Ibuprofen gibt es Hinweise auf Nierenschädigungen.
- Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS): Bei HIV-positiven Patienten mit Hämophilie besteht ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) sowie für Blutergüsse.
- Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes): Obwohl Wechselwirkungen bisher nicht bekannt sind, wird bei gleichzeitiger Anwendung vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
- Chinolon-Antibiotika: Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht sein.
- CYP2C9-Hemmer: Die gleichzeitige Anwendung kann die Exposition von Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöähen.
- Voriconazol und Fluconazol (Antipilzmittel) können zu einer erhöhten Ibuprofen-Exposition führen.
Die Schmelztabletten sollten nach den Anweisungen des Arztes oder gemäß der Dosierungsanleitung auf dem Beipackzettel eingenommen werden. Die empfohlene Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht und dem Alter des Anwenders. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Dosen sollte mindestens 6 Stunden betragen.
Es ist wichtig, die angegebene Höchstdosis nicht zu überschreiten und die Einnahme nicht über einen längeren Zeitraum fortzusetzen, ohne ärztlichen Rat einzuholen. Bei Unsicherheiten bezüglich der Dosierung oder Anwendung sollte stets ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.
Die Schmelztabletten auf die Zunge legen und im Mund zergehen lassen. Es ist kein Wasser nötig. Personen mit empfindlichem Magen nehmen Nurofen zu einer Mahlzeit ein.
Es gelten folgende Dosierungsempfehlungen (Körpergewicht (Alter)/Einzeldosis (entsprechende Ibuprofendosis)/max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Ibuprofendosis):
- 20 kg-28 kg (6-9 Jahre): 1 Schmelztablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)/3 Schmelztabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
- 29 kg-40 kg (10-12 Jahre): 1 Schmelztablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)/4 Schmelztabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
- > 40 kg (Kinder ab 12 Jahren): 1 bis 2 Schmelztabletten (entsprechend 200 mg-400 mg Ibuprofen)/6 Schmelztabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)
- Nurofen Schmelztabletten nicht zusammen mit Alkohol einnehmen.
- Während der Schwangerschaft und Stillzeit vor der Anwendung mit einem Arzt Rücksprache halten. In den ersten 6 Schwangerschaftsmonaten sollte die Einnahme nur, wenn unbedingt erforderlich und nach ärztlicher Rücksprache, erfolgen.
- Während der Stillzeit geht der Wirkstoff und seine Abbauprodukte nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Generell ist bei einer kurzfristigen Anwendung von Ibuprofen eine Unterbrechung des Stillens nicht nötig.
- Den Saft nicht länger als 3 Tage einnehmen.
- Nurofen ist ggf. mit einem geringfügig erhöhten Herz- oder Schlaganfallrisiko verbunden.
Vorsicht bei folgenden Personengruppen:
- Bei Personen mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung muss die Dosis reduziert werden.
- Bei Personen mit leichter bis mäßiger Nierenfunktionsstörung muss die Dosis reduziert werden.
- Nicht in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft anwenden.
- Das Präparat kann die Fruchtbarkeit bei Frauen einschränken. Durch Absetzen des Arzneimittels wird dies aufgehoben.
Weitere und ausführliche Informationen entnehmen Sie dem Beipackzettel.
Stand: 05/2024
Quelle: Beipackzettel
| Menge: Schmelztablette | |
| Ibuprofen | 200 mg |
| Ethyl cellulose | |
| Silicium dioxid, gefällt | |
| Hypromellose | |
| Mannitol (Ph.Eur.) | |
| Aspartam (E951) | |
| Croscarmellose-Natrium | |
| Magnesium stearat (Ph.Eur.) | |
| Zitronen Aroma |
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Telefon: +49 800 2255172
E-Mail: cs.otc@reckitt.com
Website: www.reckitt.com/de
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