Ibuprofen Heumann Schmerztabl. 400mg
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Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Produktinformation
Ibuprofen Heumann Schmerztabletten 400mg werden zur kurzzeitigen Behandlung von Schmerzen (Zahn-, Kopf- und Regelschmerzen) und bei Fieber eingesetzt. Die Filmtabletten können bei Kindern ab 6 Jahren sowie Erwachsenen angewendet werden.
Bessern sich Schmerzen und Fieber bei Kindern und Jugendlichen nicht innerhalb von 3 Tagen, muss ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt für Erwachsene, wenn sich Schmerzen nicht innerhalb von 4 Tagen bzw. Fieber nicht binnen 3 Tagen bessern oder sich der Zustand sogar verschlechtert.
Das Arzneimittel darf in den folgenden Fällen nicht verwendet werden:
- Bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Ibuprofen oder einem der sonstigen Inhaltsstoffe.
- Wenn es in der Vergangenheit zu Reaktionen wie Bronchospasmen, Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen, Hautausschlägen oder plötzlichen Schwellungen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAR) gekommen ist.
- Bei ungeklärten Blutbildveränderungen, bestehenden oder früheren Magen-Darm-Geschwüren oder -Blutungen sowie bei Magen-Darm-Durchbrüchen, die im Zusammenhang mit NSAR aufgetreten sind, oder bei anderen aktiven Blutungen.
- Bei schwerer Herzschwäche oder erheblichen Funktionsstörungen der Leber oder Nieren.
- Bei Flüssigkeitsmangel durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme.
- Im letzten Drittel der Schwangerschaft.
- Von Kindern mit einem Körpergewicht unter 20 kg oder unter 6 Jahren.
Die häufigsten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Insgesamt sind folgende Nebenwirkungen möglich, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Dazu zählen:
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Sodbrennen
- Bauchschmerzen
- Übelkeit und Erbrechen
- Blähungen
- Durchfall oder Verstopfung
- Leichte Magen-Darm-Blutungen, die in seltenen Fällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschläge und Juckreiz
- Asthmaanfälle
- Kopfschmerzen, Schwindel
- Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
- Sehstörungen
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
- Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörverluste
Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):
- Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen
- Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose) - erste Anzeichen können Fieber, wunde Stellen im Mund oder grippeähnliche Symptome sein
- Schwere allergische Reaktionen wie psychotische Symptome oder Depression
- Herz-Kreislauf-Probleme wie Herzklopfen, Herzmuskelschwäche, Herzinfarkt, Bluthochdruck
- Entzündungen von Speiseröhre oder Bauchspeicheldrüse
- Leberfunktionsstörungen bis hin zu Leberversagen
- Schwere Hautreaktionen (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom)
- Haarausfall
- Wassereinlagerungen, insbesondere bei Bluthochdruck oder Nierenerkrankungen
- Nierenschäden, akute Nierenfunktionsstörungen, erhöhte Harnsäurewerte im Blut
Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit:
- Lichtempfindlichkeit
- DRESS-Syndrom (Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten)
- Roter, schuppiger Hautausschlag zu Beginn der Behandlung
- Kounis-Syndrom (Brustschmerzen als Hinweis auf eine schwere allergische Reaktion)
Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
Die Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen kann mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall verbunden sein.
Wann die Einnahme sofort beendet werden sollte (detaillierte Auflistung im Beipackzettel):
- Bei Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen (z. B. starke Oberbauchschmerzen, Blut im Stuhl, schwarzer Stuhl oder Bluterbrechen)
- Bei schweren Hautreaktionen (z. B. Hautausschläge mit Blasenbildung)
- Bei schweren allergischen Reaktionen (z. B. Atemnot, Schwellungen, Brustschmerzen)
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Ibuprofen Heumann mit anderen Medikamenten können Wechselwirkungen auftreten. Wechselwirkungen mit folgenden Arzneimittel bzw. Wirkstoffgruppen sind bekannt:
- Blutdrucksenker (ACE-Hemmer, Betablocker, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten): Ibuprofen kann die blutdrucksenkende Wirkung abschwächen.
- Entwässerungsmittel (Diuretika): Die Wirkung kann verringert und das Risiko einer Nierenfunktionsstörung erhöht werden.
- Kaliumsparende Entwässerungsmittel: Eine Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut (Hyperkaliämie) ist möglich.
- Digoxin (zur Stärkung der Herzkraft): Die Konzentration im Blut kann ansteigen, was das Risiko von Nebenwirkungen erhöht.
- Blutgerinnungshemmer (z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin): Erhöhtes Risiko für Blutungen, verstärkte Wirkung von Warfarin möglich.
- Thrombozytenaggregationshemmer und Antidepressiva (SSRIs): Höheres Risiko für Magen-Darm-Blutungen.
- Zidovudin (bei HIV-Therapie): Erhöhtes Risiko für Gelenkblutungen und Blutergüsse bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten.
- Andere NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika) und Glucocorticoide: Erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen.
- Phenytoin (gegen Krampfanfälle) und Lithium (bei psychischen Erkrankungen): Erhöhte Konzentration im Blut, wodurch Nebenwirkungen verstärkt auftreten können.
- Methotrexat (bei Krebs oder Autoimmunerkrankungen): Erhöhte Methotrexat-Konzentration bei Einnahme innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Ibuprofen, was das Risiko unerwünschter Wirkungen steigert.
- Ciclosporin und Tacrolimus (bei Organtransplantationen): Erhöhtes Risiko für Nierenschäden.
- Chinolon-Antibiotika: Erhöhtes Risiko für Krampfanfälle.
- CYP2C9-Hemmer: Verstärkte Wirkung von Ibuprofen durch verlangsamten Abbau.
- Probenecid oder Sulfinpyrazon (gegen Gicht): Verzögerte Ausscheidung von Ibuprofen, was die Nebenwirkungsgefahr erhöht.
- Sulfonylharnstoffe (zur Blutzuckersenkung): Mögliche Wechselwirkungen, daher wird eine regelmäßige Blutzuckerkontrolle empfohlen.
- Ginkgo biloba: Erhöhtes Blutungsrisiko bei gleichzeitiger Einnahme von Ibuprofen.
Wenn Sie Ibuprofen einnehmen und weitere Medikamente verwenden, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.
Die Dosierung richtet sich nach Alter und Körpergewicht. Folgende Dosierungen gelten:
Kinder von 6–9 Jahren (20–29 kg):
- Einzeldosis: ½ Filmtablette (entspricht 200 mg Ibuprofen)
- Maximale Tagesdosis (24 Std.): 1½ Filmtabletten (entspricht 600 mg Ibuprofen)
Kinder von 10–11 Jahren (30–39 kg):
- Einzeldosis: ½ Filmtablette (entspricht 200 mg Ibuprofen)
- Maximale Tagesdosis (24 Std.): 2 Filmtabletten (entspricht 800 mg Ibuprofen)
Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene (über 40 kg):
- Einzeldosis: ½ bis 1 Filmtablette (entspricht 200–400 mg Ibuprofen)
- Maximale Tagesdosis (24 Std.): 3 Filmtabletten (entspricht 1.200 mg Ibuprofen)
Die Filmtablette sollte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen werden. Um den Magen zu schonen, wird Personen mit empfindlichem Magen empfohlen, das Medikament während oder nach einer Mahlzeit einzunehmen.
Die empfohlene Tageshöchstdosis darf nicht überschritten werden. Halten Sie sich an die Dosierungsanleitung und wenden Sie sich bei Unsicherheiten an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Kein Alkohol: Während der Einnahme sollte kein Alkohol konsumiert werden, da dies das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen kann.
- Schwangerschaft: Vor der Anwendung während der Schwangerschaft sollte unbedingt eine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. In den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft darf Ibuprofen nur bei zwingender medizinischer Notwendigkeit und in der niedrigsten wirksamen Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum eingenommen werden. Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist die Einnahme von Ibuprofen verboten, da es dem ungeborenen Kind schaden oder die Geburt erschweren kann.
- Stillzeit: Der Wirkstoff geht nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.
- Fortpflanzungsfähigkeit: Die Einnahme von Ibuprofen kann die Fruchtbarkeit bei Frauen beeinträchtigen. Dieser Effekt ist umkehrbar und verschwindet nach dem Absetzen des Arzneimittels.
- Laktosegehalt: Das Präparat enthält Laktose. Personen mit Laktoseintoleranz sollten dies beachten.
Weitere und ausführlichere Informationen erhalten Sie im Beipackzettel.
Stand: 03/2025
Quelle: https://www.hexal.de/
| Menge: 1 Stück | |
| Ibuprofen | 400 mg |
| Silicium dioxid, hochdispers | |
| mikrokristalline Cellulose | |
| vorverkleisterte Stärke (Maisstärke) | |
| Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A | |
| Talkum | |
| Magnesiumstearat [pflanzlich] | |
| Hypromellose | |
| Titan dioxid (E 171) | |
| Lactose-Monohydrat | |
| Macrogol (4000) | |
| Natriumcitrat |
HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
Anschrift: Südwestpark 50
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Land: DE
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Website: www.heumann.de
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