Ibuflam 40mg/Ml
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Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
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Produktinformation
Ibuflam 40mg/ml wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Es ist ein Medikament zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber. Es eignet sich für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab einem Körpergewicht von 10 kg (1 Jahr).
Ibuflam darf nicht folgenden Situationen nicht eingenommen werden:
- Wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber Ibuprofen oder einem der sonstigen Bestandteile des Saftes besteht.
- In den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten.
- Bei Reaktionen wie Bronchospasmus, Asthmaanfällen, Schwellung der Nasenschleimhaut, Angioödem oder Hautausschlag nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder einem anderen Mittel gegen Schmerzen und Entzündungen.
- Ungeklärte Blutbildungsstörungen.
- Bestehende oder frühere Magen- oder Darmgeschwüre oder Blutungen (peptische Ulzera oder Blutungen)
- Bei einer Blutung oder einem Durchbruch im Magen oder Darm aufgrund der Einnahme von NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika).
- bei einer Gehirnblutung oder anderen aktiven Blutung.
- schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- schwere Herzschwäche
- Flüssigkeitsmangel aufgrund von Durchfall, Erbrechen oder zu wenig Trinken.
- Von Kindern unter 1 Jahr bzw. 10 kg Körpergewicht.
Trifft einer der folgenden Punkte zu, sollte vor der Anwendung Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden:
- bestimmte angeborene Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie)
- bestimmte Immunsystem-Erkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose Erkrankungen des Immunsystems, die das Bindegewebe betreffen und zu Gelenkschmerzen Hautveränderungen und Erkrankungen anderer Organe führen). Hier besteht ein größeres Risiko für eine aseptische Meningitis.
- eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
- Austrocknung (z. B. bei Erbrechen oder Durchfall)
- Bluthochdruck oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
- Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Mittel Asthma Heuschnupfen) Nasenpolypen chronische Schwellungen der Nasenschleimhaut oder chronische, die Atemwege verengende Atemwegserkrankungen. Das Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist erhöht.
- direkt nach einer größeren Operation
- bei einer bestehenden Infektion
Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei der Einnahme von Ibuflam Nebenwirkungen auftreten. Die nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen sind überwiegend abhängig von der jeweiligen Dosierung und der Dauer der Einnahme.
Bei folgenden Nebenwirkungen sollte die Anwendung von Ibuflam sofort unterbrochen und ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden:
Gelegentliche Nebenwirkungen:
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz sowie Asthmaanfälle (ggfs. mit Blutdruckabfall)
- Sehstörungen
- starke Schmerzen im Oberbauch Bluterbrechen Blut im Stuhl oder schwarze Stuhlverfärbung
- Kopfschmerzen Schwindelgefühl Schlaflosigkeit Erregung Reizbarkeit oder Müdigkeit
- Magen- oder Darmgeschwüre unter Umständen auch in Kombination mit Blutung und Durchbruch (manchmal tödlich)
- Mundschleimhautentzündung mit Bildung von Geschwüren (Stomatitis ulzerosa) Verschlimmerung einer Colitis und Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung
- diverse Hautausschläge
Sehr seltene Nebenwirkungen:
- Anzeichen für schwere allergische Reaktionen wie Schwellung von Gesicht Zunge und Kehlkopf Verengung der Atemwege Atemnot schnellem Herzschlag und Blutdruckabfall der zu einem lebensbedrohlichen Schock führen kann.
- Rötliche nicht erhabene zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf oft mit Blasenbildung in der Mitte Abschälen der Haut Geschwüre im Bereich von Mund Rachen Nase Genitalien und Augen. Vorab sind Fieber und grippeähnliche Symptome möglich (exfoliative Dermatitis Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)
- Störungen der Blutbildung (Anämie Leukopenie Thrombozytopenie Panzytopenie Agranulozytose). Zu den ersten Anzeichen zählen Fieber Halsentzündung oberflächliche wunde Stellen im Mund, grippeartige Symptome, starke Abgeschlagenheit Nasen- und Hautblutungen sein. In diesem Fall ist die Selbstmedikation mit IBU-ratiopharm Fiebersaft sofort zu beenden.
Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist:
- großflächiger Ausschlag hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom)
- roter schuppiger großflächiger Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen begleitet von Fieber. Für gewöhnlich treten die Symptome zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose)
- Schmerzen im Brustkorb die ggf. auf eine schwere allergische Reaktion hindeuten können (Kounis-Syndrom)
- Schädigung des Nierengewebes (papilläre Nekrose) vor allem bei Langzeiteinnahme
- erhöhte Harnsäurespiegel im Blut
Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, halten Sie Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen:
Häufige Nebenwirkungen:
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen Übelkeit Erbrechen Blähungen, Durchfall Verstopfung und leichte Blutverluste im Verdauungstrakt die in Ausnahmefällen zu einer Blutarmut (Anämie) führen können.
Gelegentliche Nebenwirkungen:
- Müdigkeit und Schlaflosigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit
- Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), ggf. mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentzündung mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verstärkung einer Colitis oder eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung (Gastritis).
Seltene Nebenwirkungen:
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Hörverluste
Sehr seltene Nebenwirkungen:
- Infektionsbedingte Entzündungen können sich verschlimmern.
- Verringerte Harnausscheidung und Flüssigkeitsansammlung im Körper (Ödeme) insbesondere bei Personen, die unter Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion leiden.
- Nephrotisches Syndrom (Ansammlung von Flüssigkeit im Körper [Ödeme] und starke Eiweißausscheidung im Harn), entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis) die von einer akuten Nierenfunktionsstörung begleitet sein kann.
- Leberfunktionsstörung Schädigung der Leber (vor allem bei Langzeittherapie) Leberversagen Leberentzündung
- Haarausfall
- Zeichen einer nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie z. B. starke Kopfschmerzen Übelkeit, Erbrechen Fieber Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung. Personen die schon einmal bestimmte Erkrankungen des Immunsystems hatten (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose) scheinen ein erhöhtes Risiko zu haben.
- psychotische Reaktionen Depressionen
- unangenehm spürbarer Herzschlag Herzschwäche Herzinfarkt
- hoher Blutdruck
- Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) Bildung von membranartigen Verengungen im Darm
Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist:
- Lichtempfindlichkeit der Haut
- fixes Arzneimittelexanthem
Es ist wichtig, vor der Einnahme von Ibuflam mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu beachten. Vor der Anwendung sollten daher immer alle eingenommenen Medikamente mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Es können folgende Wechselwirkungen auftreten:
- Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche und unregelmäßigem Herzschlag) Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder neuropathischen Schmerzen) Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten psychiatrischen Erkrankungen): Die Blutspiegel dieser Wirkstoffe können erhöht sein. Bei ordnungsgemäßer Anwendung (maximal 3 Tage bei Kindern und Jugendlichen oder bei Fieber und 4 Tage bei der Behandlung von Schmerzen bei Erwachsenen) ist eine Blutspiegelkontrolle in der Regel nicht nötig.
- Blutgerinnungshemmer (z. B. Warfarin, Acetylsalicylsäure, Ticlopidin).
- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Ibuflam nicht innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Einnahme von Methotrexat verabreichen, da dies die Konzentration von Methotrexat erhöhen kann und Nebenwirkungen stärker werden können.
- Acetylsalicylsäure und andere entzündungshemmende Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika) sowie Glucocorticoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten): Das Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich ist erhöht.
- Blutplättchen-Aggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depression): Es besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
- Bei Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion kann sich diese durch die gleichzeitige Gabe eines ACE-Hemmers, Betablockers oder Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten mit Ibuflam weiterhin verschlechtern (bis hin zu Nierenversagen)
- Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS): Bei HIV-positiven Patienten mit Hämophilie besteht ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) sowie für Blutergüsse.
- Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunreaktion): Es gibt Hinweise für Nierenschädigungen.
- Tacrolimus: Wenn beide Präparate gleichzeitig angewendet werden können Nierenschäden oder eine Überdosierung die Folge sein.
- Kaliumsparende Entwässerungsmittel (bestimmte Diuretika): Eine Erhöhung der Kaliumspiegel ist möglich.
- Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes): Obwohl Wechselwirkungen bisher nicht bekannt sind, wird bei gleichzeitiger Anwendung vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
- Probenecid und Sulfinpyrazon (Behandlung von Gicht): Eine Verzögerung der Ibuprofen-Ausscheidung ist möglich.
- Chinolon-Antibiotika: Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht sein.
- Voriconazol und Fluconazol (Antipilzmittel) können zu einer erhöhten Ibuprofen-Exposition führen.
- Thrombozytenaggregationshemmer und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen kann die thrombozytenaggregationshemmende Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure abgeschwächt sein.
- Ginkgo biloba (pflanzliches Arzneimittel) kann das Blutungsrisiko von NSAR (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Antirheumatikum) erhöhen.
Abgeschwächte Wirkung:
- Wassertabletten (Diuretika) und Medikamente die den Blutdruck senken (Antihypertensiva). Auch das Risiko für die Nieren kann erhöht sein.
- ACE-Hemmer (zur Behandlung von Herzmuskelschwäche und hohem Blutdruck). Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für eine Nierenfunktionsstörung.
- Acetylsalicylsäure: Nach gleichzeitiger Einnahme mit Ibuprofen kann die gerinnungshemmende (antithrombotische) Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure beeinträchtigt sein.
Ibuflam sollte nach den Anweisungen des Arztes oder gemäß der Dosierungsanleitung auf dem Beipackzettel eingenommen werden. Die empfohlene Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht und dem Alter des Anwenders. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Dosen sollte mindestens 6 Stunden betragen.
Es ist wichtig, die angegebene Höchstdosis nicht zu überschreiten und die Einnahme nicht über einen längeren Zeitraum fortzusetzen, ohne ärztlichen Rat einzuholen. Bei Unsicherheiten bezüglich der Dosierung oder Anwendung sollte stets ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.
Eine Anwendung zu den Mahlzeiten ist bei empfindlichen Magen empfehlenswert.
Es gelten folgende Dosierungsempfehlungen (Körpergewicht (Alter)/Einzeldosis (entsprechende Ibuprofendosis)/max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Ibuprofendosis):
- 10 kg–15 kg (Kinder 1-3 Jahre): 2,5 ml (entsprechend 100 mg Ibuprofen)/bis 3-mal 2,5 ml (entsprechend 300 mg Ibuprofen)
- 16 kg-19 kg (4-5 Jahre): 3,75 ml (entsprechend 150 mg Ibuprofen)/bis 3-mal 3,75 ml (entsprechend 450 mg Ibuprofen)
- 20 kg-29 kg (6-9 Jahre): 5 ml (entsprechend 200 mg Ibuprofen)/3-mal 5 ml (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
- 30 kg-39 kg (10-11 Jahre): 5 ml (entsprechend 200 mg Ibuprofen)/4-mal 5 ml (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
- > 40 kg (Kinder ab 12 Jahre und Erwachsene): 5 ml-10ml (entsprechend 200 mg-400 mg Ibuprofen)/4-mal 5 ml bis 3-mal 10 ml (entsprechend 800-1200 mg Ibuprofen)
- Den Saft nicht zusammen mit Alkohol einnehmen.
- Während der Schwangerschaft und Stillzeit vor der Anwendung mit einem Arzt Rücksprache halten. In den ersten 6 Schwangerschaftsmonaten sollte die Einnahme nur, wenn unbedingt erforderlich und nach ärztlicher Rücksprache, erfolgen.
- Während der Stillzeit geht der Wirkstoff und seine Abbauprodukte nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Generell ist bei einer kurzfristigen Anwendung von Ibuprofen eine Unterbrechung des Stillens nicht nötig.
- Den Saft nicht länger als 3 Tage einnehmen.
- IBU-ratiopharm ist ggf. mit einem geringfügig erhöhten Herz- oder Schlaganfallrisiko verbunden.
Vorsicht bei folgenden Personengruppen:
- Bei Personen mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung muss die Dosis reduziert werden.
- Bei Personen mit leichter bis mäßiger Nierenfunktionsstörung muss die Dosis reduziert werden.
- Nicht in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft anwenden.
- Das Präparat kann die Fruchtbarkeit bei Frauen einschränken. Durch Absetzen des Arzneimittels wird dies aufgehoben.
Weitere und ausführliche Informationen entnehmen Sie dem Beipackzettel.
Stand: 05/2024
Quelle: https://www.zentiva.de/
| Menge: 5 ml | |
| Ibuprofen | 200 mg |
| Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend) | Hilfstoff |
| mikrokristalline Cellulose und Carmellose-Natrium | |
| Carmellose-Natrium (Ph. Eur.) | Hilfstoff |
| Natriumbenzoat | Hilfstoff |
| Himbeeraroma | Hilfstoff |
| Saccharin-Natrium | Hilfstoff |
| Polysorbat 60 | Hilfstoff |
| pinkfarbener Anthocyanextrakt (E 163) | Hilfstoff |
| Citronensäure-Monohydrat | Hilfstoff |
| Wasser, gereinigt | Hilfstoff |
Zentiva Pharma GmbH
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