Megalac Almasilat
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Produktinformation
In einem ausgeklügelten Zusammenspiel verschiedener Faktoren, wird dafür gesorgt, dass während des Verdauungsvorganges nur die notwendige Menge Magensäure bereitgestellt wird und diese aggressive Substanz keine Zerstörungen in anderen Bereichen des Verdauungstrakts verursachen kann. Mitunter wird das System jedoch durch übermäßiges Essen, Stress, Medikamente oder bestimmte Krankheiten aus dem Gleichgewicht gebracht und es treten Beschwerden wie Sodbrennen oder saures Aufstoßen auf. Hierbei besteht die Gefahr, dass saure Bestandteile in die Speiseröhre gelangen und diese reizen oder gar verletzen.
Medikamente, die die Magensäure binden und damit neutralisieren können, werden Antacida genannt und angewendet zur Behandlung von Symptomen, die im Zusammenhang mit Erkrankungen des Magens-oder Zwölffingerdarms, z. B. Geschwüre, stehen oder bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen.
Als Wirkstoff der Megalac Almasilat Suspension fungiert das basische Almasilat, das ein Aluminium-Magnesium-Silicathydrat darstellt. Ein Gramm der Substanz entspricht 0,2g Aluminiumoxid und 0,3g Magnesiumoxid und besitzt eine Neutralisationskapazität für Salzsäure von mindestens 11mval.
Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile von Megalac Almasilat Suspension, wie das Süßungsmittel Saccharin (E954), Sorbit, Fruchtzucker oder Propylenglycol (E477) darf das Medikament nicht eingenommen werden. Patienten mit einer erniedrigten Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie) sollten das Arzneimittel ebenfalls nicht anwenden. Bei Erkrankungen mit eingeschränkter Nierenfunktion darf die Einnahme nur bei regelmäßiger Kontrolle des Aluminium-und Magnesiumspiegels im Blut erfolgen.
Werden über einen ausgedehnten Zeitraum hohe Dosen Megalac Almasilat Suspension eingenommen, besteht das Risiko eines Anstiegs des Magnesium- und Aluminiumspiegels im Blut. Ein erniedrigter Phosphatwert im Blut erhöht die Gefahr der Ausbildung einer Knochenerweichung (Osteomalazie). Wiederkehrende Magenbeschwerden, auch unter Einnahme von Megalac Almasilat Suspension, können Hinweise auf eine ernsthafte Erkrankung des Magen oder des Zwölffingerdarms sein und sollten unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden.
Überdosierungen können eine Veränderung des Stuhlverhaltens bis hin zu gastrointestinalen Beschwerden wie Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen oder Übelkeit zur Folge haben. Sehr selten treten während einer langfristigen Anwendung Silikatsteine in der Niere oder Harnblase auf.
Durch die Einnahme von Megalac Almasilat Suspension wird die Aufnahme einiger anderer Medikamente vermindert und damit auch deren Wirkung. Zu diesen Medikamenten zählen ausgewählte Antibiotika, wie Tetracycline und Chinolonderivate sowie Herzglykoside und Betablocker, wie Propanolol.
Die mit der Behandlung einhergehende Alkalisierung des Urins kann darüber hinaus die Ausscheidung von Arzneimitteln beeinflussen. Deshalb sollte die Einnahme anderer Medikamente in einem zeitlichen Abstand von ein bis zwei Stunden zu der von Megalac Almasilat erfolgen.
Megalac Almasilat Suspension sollte 1-2 Stunden nach dem Essen und vor dem Schlafen eingenommen werden, in der Regel bis zu viermal täglich. Die Dauer der Anwendung sollte über 14 Tage hinaus mit einem Arzt besprochen werden.
Für Kinder unter 12 Jahren liegen keine Erfahrungen bezüglich der Dosierung vor, deshalb ist hier Vorsicht geboten. Megalac Almasilat Suspension enthält Kohlenhydrateinheiten in einer Menge, die bei vorliegendem Diabetes nicht angerechnet werden müssen.
Zur Minimierung der Nebenwirkung, z. B. einer Aluminiumbelastung des Kindes, sollte die Einnahme nur kurzfristig erfolgen.
| Menge: 10 Milliliter | |
| Almasilat | 1 g |
| Neutralisationskapazität | |
| Aluminium oxid | 200 mg |
| Magnesium oxid | 300 mg |
| Karamell Aroma |
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