Calcium Sandoz Forte
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Produktinformation
Calcium Sandoz forte 500 mg Brausetabletten werden angewendet, um einem Calciummangel bei Erwachsenen vorzubeugen, der nicht im Rahmen einer calciumreichen Ernährung ausgeglichen werden kann. Zudem dient das Präparat zur Behandlung eines Calciummangels bei Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen. Auch zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung einer Osteoporose (Knochenschwund) können die Brausetabletten eingesetzt werden, wenn eine Calciumversorgung über die Ernährung nicht sichergestellt werden kann. Ebenfalls kann Calcium Sandoz forte ergänzend zu Vitamin D3 zur Behndlung einer Rachitis (Erweichung der im Wachstum befindlichen Knochen bei Kindern) und bei Osteomalazie (Erweichung von Knochen bei Erwachsenen) eingesetzt werden.
Der enthaltene Wirkstoff ist Calcium (als Calcium-D-gluconat – Calciumlactat (2:3) 2 H2O und Calciumcarbonat).
Calcium Sandoz forte darf nicht eingenommen werden bei:
- einer bestehenden Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe
- einem erhöhten Calciumspiegel im Blut
- einer erhöhten der Calciumausscheidung im Urin
- Vorliegen von bestimmten Nierenstörungen wie Nierensteine und Calciumablagerungen im Nierengewebe
Das Präparat ist nur nach Rücksprache mit dem Arzt anzuwenden, wenn eine Nierenerkrankung vorliegt. Dies gilt insbesondere dann, wenn aluminiumhaltige Zubereitungen eingenommen werden. Auch bei erniedrigter Phosphatkonzentration im Blut sollte vorab ärztliche Rücksprache gehalten werden.
Folgene Nebenwirkungen sind möglich, müssen jedoch nicht bei jedem auftreten:
- Gelegentlich sind ein übermäßig hoher Calciumspiegel im Blut oder übermäßig hohe Calciumausscheidung im Urin möglich.
- Selten wurden Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit, Verstopfung, Blähungen, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Überempfindlichkeitsreaktionen mit Juckreiz, Hautausschlag und Nesselsucht beobachtet.
- Sehr selten kann es zu schweren allergische Reaktionen (wie Gesichts-, Lippen-, Zungen und/oder Rachenschwellungen, die zu Schluckbeschwerden führen können) kommen. In diesen Fällen ist die Behandlung sofort zu beenden und ein Arzt aufzusuchen.
- Zu Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist, zählt das Milch-Alkali-Syndrom.
Wechselwirkungen sind bei gleichzeitiger Anwendung mit folgenden Präparaten möglich:
- Vitamin D: Wirkungssteigerung von Calcium-Sandoz forte.
- harntreibende Mittel (Diuretika vom Thiazid-Typ): verminderte Calciumausscheidung.
- Arzneimittel zur Steigerung der Herzkraft (herzwirksame Glykoside): Empfindlichkeit gegenüber diesen Mitteln wird bei steigendem Calciumspiegel im Blut erhöht und das Risiko von Herzrhythmusstörungen gesteigert.
- Antibiotika, wie z. B. Tetracycline, Chinolone, einige Cefalosporine und weitere Arzneimittel (z. B. Pilzmittel Ketoconazol, Eisen-, Natriumfluorid-, Estramustin-, Bisphosphonat- und L-Thyroxin-haltige Präparate): Wirksamkeit wird vermindert.
Aus diesem Grund sollte das Mineralstoffpräparat erst mindestens 2 Stunden nach der Anwendung anderer Präparate eingenommen werden. Bei Tetracyclin-Präperaten sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4-6 Stunden nach Einnahme von Calcium-Sandoz Forte 500 mg eingenommen werden. Bisphosphonate und Natriumfluorid sollten mindestens 3 Stunden vor der Einnahme von Calcium-Sandoz Forte 500 mg angewendet werden.
- Kortikosteroide: dies kann die Aufnahme von Calcium verringern
- Calciumsalze vermindern die Aufnahme von Phosphat durch Bildung von schwerlöslichen Salzen.
- Die Aufnahme von Aluminium- und Bismutsalzen und damit auch deren Toxizität werden durch die in Calcium-Sandoz enthaltene Citronensäure erhöht.
- Die gleichzeitige Gabe von Calciumcarbonat und Natriumhydrogencarbonat (enthalten in bestimmten Mitteln gegen Sodbrennen) zusammen mit der Zufuhr von großen Mengen Milch und Milchprodukten muss vermieden werden, da dies zu einer schweren Erkrankung (Milch-Alkali-Syndrom) führen kann.
- Nahrungsmittel mit Oxalsäure, Phytinsäure oder Phosphate (z. B. Spinat, Rhabarber, Getreideprodukte): Calcium-Sandoz Forte sollte erst nach frühestens 2 Stunden eingenommen werden.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt folgende Dosierungsempfehlung:
- Erwachsene nehmen eine Brausetablette (als Einzeldosis) einmal oder zweimal am Tag (entsprechend 500 bis 1500 mg Calcium).
Kinder und Jugendliche:
- von 6 bis 11 Jahren zur Behandlung eines Calciummangels: 1 Brausetablette pro Tag (entsprechend 500 mg Calcium pro Tag)
- von 12 bis 17 Jahren zur Behandlung eines Calciummangels: 2-mal täglich 1 Brausetablette (entsprechend 1.000 mg Calcium pro Tag)
- Kinder ab 1 Jahr zur Behandlung von Rachitis: zu Vitamin D3 zusätzlich mindestens 500 mg Calcium (entsprechend 1 Brausetablette pro Tag)
- Kinder ab 12 Jahre zur Behandlung von Rachitis: zu Vitamin D3 zusätzlich mindestens 500 mg - 1.000 mg Calcium (entsprechend 1- bis 2-mal täglich 1 Brausetablette pro Tag)
Die Brausetablette wird in einem Glas Wasser (etwa 200 ml) aufgelöst und sofort nach Auflösen getrunekn. Die Anwendung kann mit oder ohne Nahrung erfolgen.
- Schwangere und Stillende sollten vor Beginn der Einnahme von Calcium-Sandoz forte ärztliche Rücksprache halten. Eine Anwendung des Mineralstoffpräparats wird in diesem Zeitraum nur empfohlen, wenn klinisch erforderlich.
- Eine Brausetablette des Mineralstoffpräparates enthält 288,3 mg Natrium.
- Zudem enthält es Sorbitol, Glucose und Schwefeldioxid. Dies ist bei einer bestehenden Überempfindlichkeit gegen bestimmte Zucker zu berücksichtigen. Enthaltenes Schwefeldioxid kann in selten Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen sowie eine Verkrampfung der Atemwege hervorrufen.
Weitere und ausführlichere Informationen lesen Sie im Beipackzettel.
Stand: 03/2025
Quelle: https://hexal-de.cms.sandoz.com/
| Menge: Brausetablette | |
| Calcium | 500 mg |
| Citronensäure | |
| Macrogol 4000 | |
| Natriumcyclamat | |
| Natriumhydrogencarbonat | |
| Sorbitol (Ph.Eur.) | |
| Orangenaroma (enthält Glucose, Sorbitol [Ph.Eur.], Schwefeldioxid) |
Hexal AG
Anschrift: Industriestr. 25
Ort: 83607 Holzkirchen
Land: DE
Telefon: +49 800 4392527
E-Mail: service@hexal.com
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