Ibu-Lysin Doppelherzpharma 400 Mg
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Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Produktinformation
Das Präparat beeinflusst Schmerzen und erhöhte Temperatur. Daher wird es zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung folgender Beschwerden eingesetzt:
- Kopfschmerzen
- Zahnschmerzen
- Regelschmerzen
- Fieber
- Der Wirkstoff ist: Ibuprofen. Jede Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen (als 684 mg Ibuprofen-DL-Lysin (1:1)).
- Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Siliciumdioxidbeschichtet, Copovidon, Carboxymethylstärke-Natrium (TYP A) (Ph.Eur.), Magnesiumstearat (Ph.Eur.)[pflanzlich] Filmüberzug: Poly(vinylalkohol) teilhydrolysiert, Titandioxid (E171), Talkum, Macrogol 4000, Methacrylsäure-EthylacrylatCopolymer (1:1) (Ph.Eur.), Natriumhydrogencarbonat
In folgenden Fällen darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden:
- Überempfindlichkeit gegen Iboprofen oder einen der anderen Inhaltsstoffe
- bei vorheriger Einnahme von Iboprofen, Acetylsalicylsäure oder ähnlichen Schmerzmitteln sind schon einmal Asthma, Atemnot, laufende Nase, Nesselausschlag oder Schwellungen im Gesicht und/oder auf den Händen aufgetreten
- im Zusammenhang mit der Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika ist es bereits zu Magen-Darm-Blutungen oder einem Magen-Darm-Durchbruch gekommen
- in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre oder Blutungen
- Herzmuskelschwäche
- Leber- oder Nierenschäden
- Hirnblutungen oder andere aktive Blutungen
- ungeklärte Blutbildungsstörungen
- Dehydration
Das Medikament kann folgende unerwünschte Wirkungen haben:
- häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Sodbrennen und Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, leichter Blutverlust im Magen und/oder Darm
- gelegentlich: Zentralnervöse Störungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Erregbarkeit, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit oder Müdigkeit, Magen-Darm-Geschwüre, -Durchbrüche oder -Blutungen, Verschlechterung bestehender Darmkrankheiten, Magenschleimhautentzündung, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung, Sehstörungen, Überempfindlichkeitsreaktionen mit Juckreiz und Nesselsucht, verschiedenartige Hautausschläge
- selten: erhöhte Harnsäurekonzentration mit Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Bauchraum, Blut im Urin und Fieber (Anzeichen einer Nierenschädigung)
- sehr selten: Herzmuskelschwäche, Herzinfarkt, Schwellungen des Gesichts und der Hände, Speiseröhrenentzündung, Bildung von membranartigen Darmverengungen, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, psychotische Reaktionen, Depressionen, Herzklopfen, hoher Blutdruck, Gefäßentzündung, verringerte Urinausscheidung und Schwellungen, trüber Urin, Entzündungen der Nieren (mit akuter Nierenfunktionsstörung, Wasseransammlungen im Körper, Funktionsstörungen der Leber, akute Leberentzündung, Leberschäden, Leberversagen, schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung, Störungen bei der Blutbildung, Symptome einer aseptischen Meningitis (Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Bewusstseinseintrübung, Fieber), schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Blasenbildung und Rötungen, Haarausfall Verschlimmerung infektionsbedingter Entzündungen
- nicht bekannte Häufigkeit: schwere Hautreaktionen (DRESS-Syndrom) mit Hautausschlag, geschwollenen Lymphknoten, Fieber und einer Zunahme von Eosinophilen, erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, Reaktionen der Atemwege (Asthma, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur oder Kurzatmigkeit), roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleitete Blasen, die sich vorwiegend an den oberen Extremitäten, auf den Hautfalten und dem Rumpf befinden und vor allem bei Behandlungsbeginn auftreten
IBU-LYSIN DoppelherzPharma Filmtabletten dürfen nicht gemeinsam mit folgenden Medikamenten eingenommen werden:
- Digoxin: Verstärkung der Wirkung von Digoxin
- Acetylsalicylsäure: erhöhtes Risiko für Magen- und Darmgeschwüre sowie Blutungen; Verringerung der blutverdünnenden Effekte
- andere nicht-steroidale Entzündungshemmer: erhöhtes Risiko für Magen- und Darmgeschwüre sowie Blutungen
- Thrombozytenaggregationshemmer: erhöhtes Risiko für Blutungen
- Glukokortikoide: erhöhtes Risiko für Magen- und Darmgeschwüre sowie Blutungen
- Arzneimittel zur Blutverdünnung: Verstärkung der blutverdünnenden Wirkung
- Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer: erhöhtes Risiko für Magen-/Darmblutungen
- Phenytoin: Verstärkung der Wirkung von Phenytoin
- Lithium: Verstärkung der Wirkung von Lithium
- Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Entwässerungstabletten: Abschwächung der Wirkung dieser Arzneimittel und dadurch erhöhtes Risiko für die Nieren
- Probenecid und Sulfinpyrazon: verzögerte Ausscheidung von Ibuprofen
- Kaliumsparende Diuretika: Hyperkalämie kann auftreten
- Tacrolimus und Cyclosporin: Nierenschäden können auftreten
- Methotrexat: Verstärkung der Wirkung von Methotrexat
- Zidovudin: erhöhtes Risiko für Gelenkblutungen oder Blutungen, die zu Schwellungen führen bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten
- Sulfonylharnstoffe: Wechselwirkungen
- CYP2C9-Hemmer: erhöhte Exposition gegenüber Ibuprofen
- Chinolon-Antibiotika: erhöhtes Risiko für Krampfanfälle
IBU-LYSIN DoppelherzPharma Filmtabletten werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit, bei empfindlichem Magen während der Mahlzeiten, eingenommen. Bei Fieber sollte die Einnahme maximal an drei aufeinanderfolgenden Tagen, bei Schmerzen maximal an vier aufeinanderfolgenden Tage stattfinden. Die Dosierung und maximale Tagesdosis sind altersabhängig:
- Kinder zwischen sechs und neun Jahren (20 bis 29 Kilogramm): 200 Milligramm Ibuprofen (½ Filmtablette) pro Einnahme; maximal 600 Milligramm Ibuprofen (1 ½ Filmtabletten) täglich
- Kinder zwischen zehn und elf Jahren (30 bis 39 Kilogramm): 200 Milligramm Ibuprofen (½ Filmtablette) pro Einnahme; maximal 800 Milligramm Ibuprofen (2 Filmtabletten) täglich
- Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene (mehr als 40 Kilogramm): 200 bis 400 Milligramm Ibuprofen (½ bis 1 Filmtablette) pro Einnahme; maximal 1200 Milligramm Ibuprofen (3 Filmtabletten) täglich
Kinder unter 20 Kilogramm beziehungsweise unter sechs Jahren sowie schwangere Frauen im dritten Trimester dürfen das Präparat nicht einnehmen. Im Einzelfall kann das Reaktionsvermögen und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen durch die Einnahme des Arzneimittels beeinträchtigt werden.
Queisser Pharma GmbH & Co. KG
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