Nurofen Junior Fiebersaft Orange 20 Mg / Ml
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Produktinformation
Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft ist ein Medikament zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber. Es eignet sich für Kinder ab 6 Monaten mit einem Körpergewicht von mindestens 5 kg. Der Saft schmeckt nach Orange und sorgt für eine schnelle und langanhaltende Fiebersenkung bis zu 8 Stunden.
Nurofen Junior darf nicht folgenden Situationen nicht von Ihrem Kind eingenommen werden:
- Wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber Ibuprofen oder einem der sonstigen Bestandteile des Saftes besteht.
- bei bestehender Weizenallergie (nicht Zöliakie)
- Bei Reaktionen wie Bronchospasmus, Asthmaanfällen, Schwellung der Nasenschleimhaut, Angioödem oder Hautausschlag nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder einem anderen Mittel gegen Schmerzen und Entzündungen.
- Bei ungeklärten Blutbildungsstörungen.
- Bestehende oder frühere Magen- oder Darmgeschwüre oder Blutungen
- Bei einer Blutung oder einem Durchbruch im Magen oder Darm aufgrund der Einnahme von NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika).
- bei einer Gehirnblutung oder anderen aktiven Blutung.
- schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- schwere Herzschwäche
- Flüssigkeitsmangel aufgrund von Durchfall, Erbrechen oder zu wenig Trinken.
Generell sollten Präparate mit dem Wirkstoff Ibuprofen nicht während der letzten drei Schwangerschaftsmonate eingenommen werden.
Trifft auf Ihr Kind einer der folgenden Punkte zu, sollte vor der Anwendung Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden:
- bestimmte angeborene Blutbildungsstörungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie)
- bestimmte Immunsystem-Erkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose, Erkrankungen des Immunsystems, die das Bindegewebe betreffen und zu Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und Erkrankungen anderer Organe führen). Hier besteht ein größeres Risiko für eine aseptische Meningitis.
- eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
- Austrocknung (z. B. bei Erbrechen oder Durchfall)
- Bluthochdruck oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
- Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), Nasenpolypen, chronische Schwellungen der Nasenschleimhaut oder chronische, die Atemwege verengende Atemwegserkrankungen. Das Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen ist erhöht.
- direkt nach einer größeren Operation
- bei einer bestehenden Infektion
Nurofen Junior Fiebersaft Orange geht möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle einher. Das Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Daher sollte die vom Arzt empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer unbedingt eingehalten werden. Bei Kindern von 3 bis 5 Monaten liegt diese bei 24 Stunden und bei Kindern über 6 Monate 3Tage.
Wie bei allen Arzneimitteln können auch bei der Anwendung von Nurofen Nebenwirkungen auftreten. Die nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen sind überwiegend abhängig von der jeweiligen Dosierung und der Dauer der Einnahme. Folgende Nebenwirkungen sind unter anderem möglich:
Häufige Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 behandelten Personen):
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und leichte Blutverluste im Verdauungstrakt, die in Ausnahmefällen zu einer Blutarmut (Anämie) führen können.
Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 von 100 behandelten Personen):
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz, sowie Asthmaanfälle (ggfs. mit Blutdruckabfall)
- Sehstörungen
- starke Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder schwarze Stuhlverfärbung
- Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
- Magen- oder Darmgeschwüre, unter Umständen auch in Kombination mit Blutung und Durchbruch
- Mundschleimhautentzündung mit Bildung von Geschwüren (Stomatitis ulzerosa), Verschlimmerung einer Colitis und Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung
- diverse Hautausschläge
Seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 1.000 behandelten Personen):
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Schädigung des Nierengewebes, vor allem bei Langzeiteinnahme
- erhöhte Harnsäurespiegel im Blut
Sehr seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10.000 behandelten Personen):
- Anzeichen für schwere allergische Reaktionen, wie Schwellung von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Verengung der Atemwege, Atemnot, schnellem Herzschlag und Blutdruckabfall, der zu einem lebensbedrohlichen Schock führen kann.
- Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Zu den ersten Anzeichen zählen Fieber, Halsentzündung, oberflächliche wunde Stellen im Mund, grippeartige Symptome, starke Abgeschlagenheit, Nasen- und Hautblutungen sein. In diesem Fall ist die Selbstmedikation mit IBU-ratiopharm Fiebersaft sofort zu beenden.
- Rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vorab sind Fieber und grippeähnliche Symptome möglich (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)
- Infektionsbedingte Entzündungen können sich verschlimmern.
- Verringerte Harnausscheidung und Flüssigkeitsansammlung im Körper (Ödeme), insbesondere bei Personen, die unter Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion leiden.
- Nephrotisches Syndrom (Ansammlung von Flüssigkeit im Körper [Ödeme] und starke Eiweißausscheidung im Harn), entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die von einer akuten Nierenfunktionsstörung begleitet sein kann.
- Leberfunktionsstörung, Schädigung der Leber (vor allem bei Langzeittherapie), Leberversagen, Leberentzündung
- Haarausfall
- Zeichen einer nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis), wie z. B. starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung. Personen, die schon einmal bestimmte Erkrankungen des Immunsystems hatten (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose), scheinen ein erhöhtes Risiko zu haben.
- psychotische Reaktionen, Depressionen
- unangenehm spürbarer Herzschlag, Herzschwäche, Herzinfarkt
- hoher Blutdruck
- Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Bildung von membranartigen Verengungen im Darm
Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist:
- großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom)
- Reaktivität der Atemwege wie Asthma, Verkrampfungen der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) oder Kurzatmigkeit
Ggf. ist Nurofen mit einen geringfügig erhöhten Risiko für Herz- oder Schlaganfälle verbunden.
Es ist wichtig, vor der Einnahme von des Fiebersafts mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu beachten. Vor der Anwendung sollten daher immer alle eingenommenen Medikamente mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Es können u.a. folgende Wechselwirkungen auftreten:
Verstärkte Wirkung mit möglicherweise erhöhtem Risiko von Nebenwirkungen:
- Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche und unregelmäßigem Herzschlag)
- Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
- Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
- Blutgerinnungshemmer (z. B. Warfarin): Ihre Blutgerinnung sollte kontrolliert werden.
- Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Hier ist eine Wirkungsverstärkung möglich.
- Acetylsalicylsäure in geringer Dosierung: der blutverdünnende Effekt kann vermindert sein.
- und andere entzündungshemmende Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika) sowie Glucocorticoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten): Das Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Bereich ist erhöht.
- Blutplättchen-Aggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depression): Es besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
Abgeschwächte Wirkung:
- Wassertabletten (Diuretika) und Medikamente, die den Blutdruck senken (Antihypertensiva). Auch das Risiko für die Nieren kann erhöht sein.
- ACE-Hemmer (zur Behandlung von Herzmuskelschwäche und hohem Blutdruck). Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für eine Nierenfunktionsstörung.
Andere mögliche Wechselwirkungen:
- Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS): Bei HIV-positiven Patienten mit Hämophilie besteht ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) sowie für Blutergüsse.
- Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunreaktion): Es gibt Hinweise für Nierenschädigungen.
- Tacrolimus: Wenn beide Präparate gleichzeitig angewendet werden, können Nierenschäden oder eine Überdosierung die Folge sein.
- Kaliumsparende Entwässerungsmittel (bestimmte Diuretika): Eine Erhöhung der Kaliumspiegel ist möglich.
- Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes): Obwohl Wechselwirkungen bisher nicht bekannt sind, wird bei gleichzeitiger Anwendung vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
- Probenecid und Sulfinpyrazon (Behandlung von Gicht): Eine Verzögerung der Ibuprofen-Ausscheidung ist möglich.
- Chinolon-Antibiotika: Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht sein.
- Voriconazol und Fluconazol (Antipilzmittel) können zu einer erhöhten Ibuprofen-Exposition führen.
Nurofen Junior Fiebersaft Orange sollte nach den Anweisungen des Arztes oder gemäß der Dosierungsanleitung auf dem Beipackzettel eingenommen werden. Die empfohlene Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht und dem Alter des Anwenders.
Es ist wichtig, die angegebene Höchstdosis nicht zu überschreiten und die Einnahme nicht über einen längeren Zeitraum fortzusetzen, ohne ärztlichen Rat einzuholen. Bei Unsicherheiten bezüglich der Dosierung oder Anwendung sollte stets ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.
Eine Anwendung zu den Mahlzeiten ist bei empfindlichem Magen empfehlenswert.
Dem Fiebersaft liegt eine Dosierspritze bei, mit Hilfe derer Sie die Menge an Nurofen genau dosieren können.
Es gelten folgende Dosierungsempfehlungen (Körpergewicht (Alter)/Einzeldosis (entsprechende Ibuprofendosis)/max. Tagesdosis (innerhalb von 24 Std.):
- ab 5 kg-7,6 kg (3-6 Monate): 2,5 ml/7,5 ml
- 7,7 kg-9 kg (6-12 Monate): 2,5 ml/10 ml
- 10 kg-15 kg (1-3 Jahre): 5 ml/15 ml
- 16 kg-20 kg (4-6 Jahre): 7,5 ml/22,5 ml
- 21 kg-29 kg (7-9 Jahre): 10 ml/30 ml
- 30 kg-40 kg (10-12 Jahre): 15 ml/45 ml
- 5 ml Suspension zum Einnehmen enthalten 100 mg Ibuprofen. 1 ml Suspension zum Einnehmen enthält 20 mg Ibuprofen (entsprechend 2%). Die sonstigen Bestandteile sind: Polysorbat 80, Glycerol, Maltitol-Lösung, Xanthangummi, Saccharin-Natrium, Citronensäure-Monohydrat, Natriumcitrat, Natriumchlorid, Orangen-Aroma, Domiphenbromid, Gereinigtes Wasser.
- Den Saft nicht länger als 3 Tage einnehmen.
- 5 ml Suspension enthalten 100 mg Ibuprofen. 1 ml Suspension zum Einnehmen enthält 20 mg Ibuprofen (entsprechend 2%). Die sonstigen Bestandteile sind: Polysorbat 80, Glycerol, Maltitol-Lösung, Xanthangummi, Saccharin-Natrium, Citronensäure-Monohydrat, Natriumcitrat, Natriumchlorid, Orangen-Aroma, Domiphenbromid, Gereinigtes Wasser.
Generell gilt für den Wirkstoff Ibuprofen:
- Den Fiebersaft nicht zusammen mit Alkohol einnehmen.
- Generell gilt für den Wirkstoff Ibuprofen: Während der Schwangerschaft und Stillzeit vor der Anwendung mit einem Arzt Rücksprache halten. In den ersten 6 Schwangerschaftsmonaten sollte die Einnahme nur, wenn unbedingt erforderlich und nach ärztlicher Rücksprache, erfolgen.
- Während der Stillzeit geht der Wirkstoff und seine Abbauprodukte nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Generell ist bei einer kurzfristigen Anwendung von Ibuprofen eine Unterbrechung des Stillens nicht nötig.
- Nurofen ist ggf. mit einem geringfügig erhöhten Herz- oder Schlaganfallrisiko verbunden.
Vorsicht bei folgenden Personengruppen:
- Bei Personen mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung muss die Dosis reduziert werden.
- Bei Personen mit leichter bis mäßiger Nierenfunktionsstörung muss die Dosis reduziert werden.
- Nicht in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft anwenden.
- Ibuprofen kann die Fruchtbarkeit bei Frauen einschränken. Durch Absetzen des Arzneimittels wird dies aufgehoben.
Weitere und ausführliche Informationen entnehmen Sie dem Beipackzettel. Bei Schmerzen und Fieber nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.
Stand: 05/2024
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Anschrift: Darwinstraße 2-4
Ort: 69115 Heidelberg
Land: DE
Telefon: +49 800 2255172
E-Mail: cs.otc@reckitt.com
Website: www.reckitt.com/de
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