Vomex A Reise 50 Mg Sublingualtabletten
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Produktinformation
Vomex A Reise 50 mg Sublingualtabletten werden vorbeugend oder im Akutfall bei Reisekrankheit verwendet. Das Medikament kann von Kindern ab 12 Jahren und einem Körpergewicht von 45 kg sowie von Erwachsenen angewendet werden. Die Darreichungsform sind Sublingualtabletten. Diese werden bei Anwendung unter die Zunge gelegt und lösen sich dort auf. Die Einnahme von Wasser ist nicht nötig.
Vomex A Reise darf nicht eingenommen werden, wenn Sie:
- allergisch oder überempfindlich auf Dimenhydrinat, Levomenthol oder einen der sonstigen Inhaltsstoffe reagieren
- eine Allergie gegen Antihistaminika haben (das sind bestimmte Medikamente, z. B. gegen Allergien oder Übelkeit)
- an grünem Star (Glaukom) leiden, also einem erhöhten Augeninnendruck
- Probleme beim Wasserlassen haben, die durch eine vergrößerte Prostata verursacht sind
- unter akutem Asthma leiden
- einen Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom) haben
- an einer Störung der Blutfarbstoffbildung (Porphyrie) erkrankt sind
- an Epilepsie oder Krampfanfällen leiden
- unter Herzrhythmusstörungen leiden, z. B. Herzrasen oder dem Wolff-Parkinson-White-Syndrom.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
In folgenden Fällen ist vor der Anwendung ärztliche Rücksprache notwendig:
- Sie haben eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern (z. B. Laktoseintoleranz)
- Sie leiden an Leber- oder Nierenproblemen
- Sie haben Asthma
- Sie sind an Parkinson erkrankt (auch bekannt als Schüttellähmung)
- Sie haben einen Mangel an Kalium oder Magnesium im Blut
- Ihr Herzschlag ist verlangsamt
- Sie haben bestimmte Herzkrankheiten, wie z. B. ein angeborenes langes QT-Syndrom oder andere bedeutende Herzprobleme, insbesondere:
- Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße
- Störungen der elektrischen Erregungsleitung im Herzen
- Sie nehmen gleichzeitig bestimmte andere Medikamente ein, die:
- ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern
- einen niedrigen Kaliumspiegel (Hypokaliämie) verursachen können
- wenn in der Vorgeschichte Verstopfung, Schwindel oder Benommenheit eine Rolle gespielt haben
- bei Beschwerden, die aufgrund einer Anticholinergika-Therapie verstärkt werden könnten
Bei der Anwendung der Sublingualtabletten sind folgende Nebenwirkungen möglich, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Bei folgenden Nebenwirkungen sollte die Anwendung sofort abgebrochen werden:
- bei Hautausschlag, roten oder violetten Flecken auf der Haut sowie Juckreiz
- bei Ödemen (auftretende Schwellungen im Gesicht oder am Hals, die mit Atembeschwerden einhergehen könnten)
- bei einem anaphylaktischen Schock
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Schläfrigkeit
- Kopfschmerzen
- Benommenheit
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) z.B. :
- Sedierung
- Mundtrockenheit
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Herzschlag unregelmäßig
- verstopfte Nase
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) z.B.:
- Schwindel
- Gleichgewichtsstörungen
- Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen
- Koordinationsstörungen
- Zittern
- Schlaflosigkeit
- Verwirrung
- Halluzinationen
- erhöhter Augeninnendruck
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen), z.B.:
- Verstopfung
- Sehstörung
- Unruhe
- Nervosität
- Angst
- gesteigerter Bewegungsdrang
Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen), z.B.:
- abnorme Bewegungen des Körpers bei Kindern
- signifikante Reduktion der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) mit möglichen Symptomen wie Fieber und mögliche Empfindlichkeit gegenüber unterschiedlichen Infektionen sein.
Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist, z.B.:
- Magen-Darm-Erkrankungen
- Leberfunktionsstörungen
- Lichtempfindlichkeit
- Herzklopfen
Bei gleichzeitiger Einnahme folgender Arzneimittel kann es zu Wechselwirkungen kommen (aufgeführt sind nur einige mögliche Wechselwirkunge, ausführliche Informationen erhalten Sie im Beipackzettel):
- andere zentral dämpfende Arzneimittel (Arzneimittel, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel): eine gegenseitige Wirkungsverstärkung ist möglich.
- gleichzeitige Gabe anderer Stoffe mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen: die 'anticholinerge' Wirkungverstärkung von Vomex A Reise ist in nicht vorhersehbarer Weise möglich.
- Monoaminoxidase-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, z.B. Isoniazid, Isocarbazid, Phenelzin): unter Umständen kann sich bei gleichzeitiger Gabe eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalt oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen.
- Procarbazin: Wirkungsverstärkung von Vomex A Reise ist möglich.
- Werden gleichzeitig Arzneimittel gegen erhöhten Blutdruck angewendet, kann dies zu verstärktem Blutdruckabfall und somit auch zu verstärkter Müdigkeit führen.
- Sympathomimetika (z.B. Adrenalin, Noradrenalin): Wirkungsverstärkung durch Vomex A Reise
Außerdem sollte die gleichzeitige Einnahme folgender Arzneimittel vermieden werden:
- Arzneimittel, die ebenfalls das so genannte QT-Intervall im EKG verlängern, z. B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oder III), bestimmte Antibiotika (z. B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw. Magen-/ Darmgeschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika)
- Arzneimittel, die mit einem Kaliummangel einhergehen können
- Dreimal täglich können Kinder über 12 Jahre und einem Körpergewicht ab 45 kg ein bis zwei Tabletten nach einer Mahlzeit einnehmen.
- Drei- bis viermal am Tag können Kinder über 12 Jahre und einem Körpergewicht ab 56 kg ein bis zwei Tabletten nach einer Mahlzeit einnehmen.
- Die Anwendung sollte nach einer Mahlzeit erfolgen, um mögliche Magenreizungen zu verhindern.
- Eine Tablette wird unter die Zunge gelegt und löst sich dort auf. Wasser ist nicht nötig.
- Die erste Tablette sollte eine halbe Stunde bis Stunde vor Reiseantritt eingenommen werden.
- Zwischen zwei Einnahmen sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens 6 Stunden liegen.
- Vor der Einnahme während der Schwangerschaft muss ein Arzt zu Rate gezogen. Nicht im letzten Schwangerschaftsdrittel anwenden. In den ersten 6 Schwangerschaftsmonaten nur nach Risiko-Nutzen-Abwägung anwenden.
- Von der Einnahme in der Stillzeit wird abgeraten, da der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht und unerwünschte Wirkungen nicht ausgeschlossen werden können.
- Während der Einnahme sollte auf den Genuss von Alkohol verzichtet werden.
Weitere und ausführlichere Informationen erhalten Sie im Beipackzettel.
Stand: 08/2025
Quelle: https://vomex.de/
| Menge: Sublingualtablette | |
| Dimenhydrinat | 50 mg |
| Mikrokristalline Cellulose | |
| Mannitol (Ph.Eur.) | |
| Methacrylsäure-Methylmethacrylat-Copolymer | |
| Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.) | |
| Vanille-Aroma | |
| Saccharin | |
| Hochdisperses Siliciumdioxid | |
| Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich] | |
| Levomenthol | |
| Talkum |
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