Ibu-Ratiopharm Fiebersaft Für Kinder 20 Mg/Ml
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Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Produktinformation
IBU-ratiopharm Fiebersaft ist ein Medikament zur Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber. Es eignet sich für Kinder ab einem Körpergewicht von 7 kg (6 Monate) bis 29 kg (9 Jahre). Der enthaltene Wirkstoff ist Ibuprofen.
Für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene stehen Präparate mit höheren Dosierungen zur Verfügung.
In folgenden Fällen darf der Fiebersaft nicht angewendet werden (gilt generell für Präparate mit Ibuprofen):
- bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Ibuprofen oder einem der sonstigen Bestandteile des Präparates besteht.
- in den letzten 3 Monaten eine Schwangerschaft
- wenn Reaktionen wie Bronchospasmus, Asthmaanfälle, ein Schwellung der Nasenschleimhaut, Angioödeme oder Hautausschlag schon einmal nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder einem anderen Mittel gegen Schmerzen und Entzündungen aufgetreten sind.
- bei ungeklärten Blutbildungsstörungen.
- bei bestehende oder frühere Magen- oder Darmgeschwüre oder Blutungen
- bei einer Blutung oder einem Durchbruch im Magen oder Darm aufgrund der Einnahme von NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika).
- bei einer Gehirnblutung oder anderen aktiven Blutung
- bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- bei schweren Herzschwäche
- bei Flüssigkeitsmangel aufgrund von Durchfall, Erbrechen oder zu wenig Trinken.
Trifft auf Ihr Kind einer der folgenden Punkte zu, sollte vor der Anwendung ärztliche Rücksprache gehalten werden:
- bei einer bestimmten angeborenen Blutbildungsstörung (z. B. akute intermittierende Porphyrie)
- wenn bestimmte Immunsystem-Erkrankungen bestehen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose, Erkrankungen des Immunsystems, die das Bindegewebe betreffen und zu Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und Erkrankungen anderer Organe führen)
- bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
- bei Austrocknung (z. B. bei Erbrechen oder Durchfall)
- bei Bluthochdruck oder Herzschwäche
- bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Mittel, Asthma, Heuschnupfen), Nasenpolypen, chronischen Schwellungen der Nasenschleimhaut oder chronische, die Atemwege verengende Atemwegserkrankungen
- direkt nach einer größeren Operation
- wenn eine Infektion besteht
Bei der Anwendung des Fiebersafts sind Nebenwirkungen möglich, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen. Die nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen sind überwiegend abhängig von der jeweiligen Dosierung und Dauer der Anwendung. Mögliche Nebenwirkungen sind:
Häufige Nebenwirkungen:
- Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und leichte Blutverluste im Verdauungstrakt, die in Ausnahmefällen zu einer Blutarmut (Anämie) führen können.
Gelegentliche Nebenwirkungen:
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz, sowie Asthmaanfälle (ggfs. mit Blutdruckabfall)
- Sehstörungen
- starke Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder schwarze Stuhlverfärbung
- Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
- Magen- oder Darmgeschwüre, unter Umständen auch in Kombination mit Blutung und Durchbruch (manchmal tödlich)
- Mundschleimhautentzündung mit Bildung von Geschwüren (Stomatitis ulzerosa), Verschlimmerung einer Colitis und Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung
- diverse Hautausschläge
Seltene Nebenwirkungen:
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Schädigung des Nierengewebes (papilläre Nekrose), vor allem bei Langzeiteinnahme
- erhöhte Harnsäurespiegel im Blut
Sehr seltene Nebenwirkungen:
- Anzeichen für schwere allergische Reaktionen, wie Schwellung von Gesicht, Zunge und Kehlkopf, Verengung der Atemwege, Atemnot, schnellem Herzschlag und Blutdruckabfall, der zu einem lebensbedrohlichen Schock führen kann.
- Störungen der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Zu den ersten Anzeichen zählen Fieber, Halsentzündung, oberflächliche wunde Stellen im Mund, grippeartige Symptome, starke Abgeschlagenheit, Nasen- und Hautblutungen sein. In diesem Fall ist die Selbstmedikation mit IBU-ratiopharm Fiebersaft sofort zu beenden.
- Rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vorab sind Fieber und grippeähnliche Symptome möglich (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)
- Infektionsbedingte Entzündungen können sich verschlimmern.
- Verringerte Harnausscheidung und Flüssigkeitsansammlung im Körper (Ödeme), insbesondere bei Personen, die unter Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion leiden.
- Nephrotisches Syndrom (Ansammlung von Flüssigkeit im Körper [Ödeme] und starke Eiweißausscheidung im Harn), entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die von einer akuten Nierenfunktionsstörung begleitet sein kann.
- Leberfunktionsstörung, Schädigung der Leber (vor allem bei Langzeittherapie), Leberversagen, Leberentzündung
- Haarausfall
- Zeichen einer nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis), wie z. B. starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung. Personen, die schon einmal bestimmte Erkrankungen des Immunsystems hatten (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose), scheinen ein erhöhtes Risiko zu haben.
- psychotische Reaktionen, Depressionen
- unangenehm spürbarer Herzschlag, Herzschwäche, Herzinfarkt
- hoher Blutdruck
- Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Bildung von membranartigen Verengungen im Darm
Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist:
- Schmerzen im Brustkorb, die ggf. auf eine schwere allergische Reaktion hindeuten können (Kounis-Syndrom)
- großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom)
- roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Für gewöhnlich treten die Symptome zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose)
- Lichtempfindlichkeit der Haut
- fixes Arzneimittelexanthem
Es ist wichtig, vor der Einnahme mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu beachten. Vor der Anwendung sollten daher immer alle eingenommenen Medikamente mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Folgende Wechselwirkungen sind möglich:
Wirkungsverstärkung mit möglicherweise erhöhtem Risiko für Nebenwirkungen:
- Digoxin, Phenytoin, Lithium: Die Blutspiegel dieser Wirkstoffe können erhöht sein.
- Blutgerinnungshemmer (z. B. Warfarin): Die Blutgerinnung sollte kontrolliert werden.
- Methotrexat: Ibuprofen sollten nicht innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Einnahme von Methotrexat angewendet werden. Dies kann die Konzentration von Methotrexat erhöhen und Nebenwirkungen können sich verstärken.
- Acetylsalicylsäure und andere entzündungshemmende Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika) sowie Glucocorticoide (Arzneimittel mit Kortison oder kortisonähnlichen Substanzen): Es besteht ein erhöhtes Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
- Blutplättchen-Aggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depression): Erhöhtes Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
Wirkungsabschwächung:
- Wassertabletten (Diuretika) und Blutdrucksenker. Auch das Risiko für die Nieren kann erhöht sein.
- ACE-Hemmer (zur Behandlung von Herzmuskelschwäche und hohem Blutdruck). Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für eine Nierenfunktionsstörung.
- Acetylsalicylsäure: die gerinnungshemmende Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure kann reduziert sein.
Weitere Wechselwirkungen sind möglich mit:
- Zidovudin: Bei HIV-positiven Personen mit Hämophilie besteht ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in die Gelenke sowie für Blutergüsse.
- Ciclosporin: Es gibt Hinweise für Nierenschädigungen.
- Tacrolimus: Nierenschäden oder eine Überdosierung sind möglich.
- Kaliumsparende Entwässerungsmittel: Erhöhung der Kaliumspiegel ist möglich.
- Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes): Eine Kontrolle der Blutzuckerwerte wird empfohlen.
- Probenecid und Sulfinpyrazon: Eine verzögerte Ibuprofen-Ausscheidung ist möglich.
- Chinolon-Antibiotika: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle.
- Voriconazol und Fluconazol können zu einer erhöhten Ibuprofen-Exposition führen.
Ibu-ratiopharm Fiebersaft sollte nach den Anweisungen des Arztes oder gemäß der Dosierungsanleitung auf dem Beipackzettel eingenommen werden. In der Regel wird das Präparat entsprechend dem Körpergewicht und dem Alter des Anwenders dosiert. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Dosen muss mindestens 6 Stunden betragen.
Es ist wichtig, die angegebene Höchstdosis nicht zu überschreiten und die Einnahme nicht über einen längeren Zeitraum fortzusetzen, ohne ärztlichen Rat einzuholen. Bei Unsicherheiten bezüglich der Dosierung oder Anwendung sollte stets ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.
Eine Anwendung zu den Mahlzeiten ist bei empfindlichen Magen empfehlenswert.
Es gelten folgende Dosierungsempfehlungen (Körpergewicht (Alter)/Einzeldosis (entsprechende Ibuprofendosis)/max. Tagesdosis (24 Std.) (entsprechende Ibuprofendosis):
- 7 kg–9 kg (Säuglinge 6-12 Monate): 2,5 ml (entsprechend 50 mg Ibuprofen)/10 ml (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
- 10 kg-15 kg (1-3 Jahre): 5 ml (entsprechend 100 mg Ibuprofen)/15 ml (entsprechend 300 mg Ibuprofen)
- 16 kg-19 kg (3-6 Jahre): 7,5 ml (entsprechend 150 mg Ibuprofen)/22,5 ml (entsprechend 450 mg Ibuprofen)
- 20 kg-29 kg (6-9 Jahre): 10 ml (entsprechend 200 mg Ibuprofen)/30 ml (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
Die maximale tägliche Gesamtdosis an Ibuprofen für Kinder und Jugendliche liegt in der Regel bei maximal 30 mg/kg Körpergewicht, die Einzeldosis bei 7 bis 10 mg/kg Körpergewicht.
Dem Produkt liegt eine Dosierspritze mit einer genauen Messskala bei. Diese wird auf die geöffnete Flasche gesetzt. Dann die Flasche auf Kopf drehen und die Spritze bis zur gewünschten Markierung aufziehen.
- Den Fiebersaft nicht zusammen mit Alkohol einnehmen.
- Während der Schwangerschaft und Stillzeit vor der Anwendung ärztliche Rücksprache halten. In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sollte die Einnahme nur, wenn unbedingt erforderlich und nach ärztlicher Rücksprache, erfolgen.
- Während der Stillzeit geht der Wirkstoff und seine Abbauprodukte nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Generell ist bei einer kurzfristigen Anwendung von Ibuprofen eine Unterbrechung des Stillens nicht nötig.
- Den Saft nicht länger als 3 Tage einnehmen.
- IBU-ratiopharm ist ggf. mit einem geringfügig erhöhten Herz- oder Schlaganfallrisiko verbunden.
Vorsicht bei folgenden Personengruppen:
- Personen mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung oderleichter bis mäßiger Nierenfunktionsstörung müssen eine reduzierte Dosis erhalten.
- Nicht in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft anwenden.
- Das Präparat kann die Fruchtbarkeit bei Frauen einschränken. Durch Absetzen des Arzneimittels wird dieser Effekt wieder aufgehoben.
Weitere und ausführliche Informationen lesen Sie im Beipackzettel.
Stand: 11/2024
Quelle: https://www.ratiopharm.de/
| Menge: 5 Milliliter | |
| Ibuprofen | 100 mg |
| Xanthangummi | |
| Polysorbat 80 | |
| Kaliumsorbat (Ph.Eur.) | |
| Citronensäure-Monohydrat | |
| Saccharin-Natrium | |
| Saccharose | |
| Glucose | |
| Erdbeer-Sahne-Aroma (natürliches Aroma, Propylenglycol, Triacetin) | |
| Natriumchlorid | |
| Macrogol 900.000 | |
| Natriumhydrogencarbonat | |
| Salzsäure 25 % (zur pHWert-Einstellung) | |
| Natriumhydroxid (zur pH-Wert-Einstellung) | |
| gereinigtes Wasser |
ratiopharm GmbH
Anschrift: Graf-Arco-Str. 3
Ort: 89079 Ulm
Land: DE
Telefon: +49 800 8005010
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Website: www.ratiopharm.de
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