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Zahnaufhellung - Bleaching-Methoden für weiße Zähne

Zahnaufhellung - Bleaching-Methoden für weiße Zähne

Was wäre ein Lächeln ohne gesunde weiße Zähne? Sie sind das Symbol für Gesundheit, Schönheit und Vitalität. Ein Grund mehr, besonders auf die Pflege zu achten. Doch Kaffee, Tee, Wein oder Nikotin setzen unseren Zähnen richtig zu und sorgen für hässliche Verfärbungen. Dieses Schicksal muss man jedoch nicht einfach so hinnehmen, denn mittlerweile gibt es viele Methoden, um wieder strahlend weiße Zähne zu erhalten (wie z. B. aufhellende Zahncremes, Bleaching-Sets für zu Hause, Laser-Bleaching oder Inoffice-Bleaching).

In diesem Artikel erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Schöne Zähne mit der richtigen Zahnpflege
  2. Auslöser von Zahnverfärbungen
  3. Hightech-Methoden zur Zahnaufhellung
    1. Aufhellende Zahncremes
    2. Home-Bleaching
    3. Inoffice-Bleaching
    4. Laser-Bleaching
    5. Bonding
    6. Verblendschalen aus Keramik
  4. Bewährte Hausmittel gegen Zahnverfärbungen

 Schöne Zähne mit der richtigen Zahnpflege

"Das schönste Lächeln verliert seine positive Wirkung, wenn die Zähne ungepflegt sind, das Gebiss krumm und schief ist. Beides muss nicht sein. Durch das Tragen einer Spange, am besten in jungen Jahren, lässt sich eine falsche Zahnstellung regulieren. Das ist natürlich auch im Erwachsenenalter möglich. Verfärbungen, Beläge, Zahnstein können durch die richtige und konsequente Pflege vermieden werden. Wer gesunde Zähne vorzeigen möchte, der sollte mindestens zweimal täglich putzen und die Zahnzwischenräume zusätzlich mit Zahnhölzern oder Zahnseide reinigen. Ergänzend schafft eine Zahnhygiene-Behandlung beim Zahnarzt die richtige Basis für die tägliche Pflege.

Je dicker der Zahnschmelz, desto weißer die Zähne

Fast jeder Mensch wünscht sich strahlend weiße Zähne. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass weißere Zähne nicht grundsätzlich auch gesündere Zähne sind. Die natürliche Farbe der Zähne hängt von der Dicke des Zahnschmelzes ab. Je dicker der Schmelz, desto weißer schimmert er. Zudem werden starke Verfärbungen der Zähne vor allem durch den Genuss von Nikotin, Kaffee, Tee oder Rotwein verursacht. Sie können sogar so stark sein, dass normale Zahncremes nicht mehr genügen.

Hightech-Methoden zur Zahnaufhellung

Mittlerweile gibt es auf dem Markt viele Methoden, um die Zähne aufzuhellen bzw. zu bleichen (so genanntes Bleaching). Doch nicht alle Produkte und Methoden sind zu empfehlen. Denn Präparate mit zu starkem Abrieb können den Zahnschmelz beschädigen oder reduzieren und somit die Gesundheit der Zähne gefährden. Folgende Methoden stehen Auswahl:

Aufhellende Zahncremes gegen Flecken-Gilb

High-Tech-Zahncremes setzen vor allem Nikotin- und Teebelägen zu: entweder mit niedrig konzentriertem bleichendem Wasserstoffperoxid oder mit scheuernden Substanzen (Raucher-Zahncremes, Kohlezahncreme, Zahncremes mit Pearls-System und Zahnweiß). Bei häufiger Anwendung greifen jedoch auch sie den Zahnschmelz an.

Home-Bleaching mit Sets aus Zahnschiene & Bleaching-Gel

Eine stärkere Bleichwirkung erzielt man durch Home-Bleaching. Im Handel gibt es spezielle Sets, bestehend aus einer vorgefertigten Zahnschiene sowie einem Gel aus niedrig konzentriertem Wasserstoffperoxid und einem aufhellendem Farbstoff. Allerdings ist ihr aufhellender Effekt nur von kurzer Dauer. Bessere Ergebnisse erzielt Home-Bleaching mit einer individuell vom Zahnarzt angepassten Kombination aus Kunststoffschiene und Bleichmittel. Jedoch ist die Methode ist nicht ratsam für Menschen mit empfindlichen Zähnen, vielen Kronen oder mit Füllungen in den Schneidezähnen.

Bleichen vom Profi - Inoffice-Bleaching

Das perfekte Gebiss schafft meist nur der Hightech-Einsatz des Profis. Das gilt auch für das Bleichen. Denn der Arzt verwendet stärkere Chemikalien (30-prozentiges Peroxid) und ergänzt das Verfahren durch UV-Bestrahlung. Er kann auch wurzeltote, verfärbte Zähne von innen heraus bleichen. Je nach Grad der Verfärbung sind bis zu sieben halb- bis einstündige Sitzungen nötig.

Laser-Bleaching - Bleichgel & Laserbestrahlung

Die schnellere Lösung zum Inoffice-Bleaching. Der Zahnarzt trägt Bleichgel auf die Zähne auf und bestrahlt es mit Laserlicht. Schon nach einer anderthalbstündigen Sitzung sind verfärbte Zähne wieder weiß. Nachteilig ist jedoch, dass Kaffee- und Teetrinker sowie Raucher oft schon nach einem Jahr nachbleichen müssen.

Bonding - Komposit-Kunstoff übertüncht hartnäckige Flecken oder abgebrochene Ecken

Nicht immer sehen Zahnlücken so sympathisch aus wie bei Pop-Queen Madonna. Bonding (engl.: verbinden) heißt die Technik die kleine Zahnlücken verschwinden lässt, hartnäckige Flecken übertüncht oder abgebrochene Ecken wieder an die Zähne zaubert. Dabei wird der Zahn mit Hilfe einer Säure leicht angeraut. Aus mehreren Schichten flüssigen Komposit-Kunststoffs modelliert der Zahnarzt in die kleinen Lücken unsichtbare Füllungen. Durch spezielle Klebetechniken haften sie am Zahn wie angewachsen. Ein großer Vorteil des Bondings ist, dass gesunde Zähn nicht beschliffen werden müssen. Allerdings vergilbt der Komposit-Kunststoff mit der Zeit und schrumpft manchmal beim Härten.

Verblendschalen aus Keramik - Verdecken verfärbte, geschädigte oder unebene Zähne

Seit es Veneers (Verblendschalen) gibt, benötigt man nur noch bei starken Schäden eine Krone. Mit Hilfe der Zahnfassaden aus Keramik lächelte sich schon Marilyn Monroe zum Erfolg. Statt Kronen fertigt der Zahnarzt hauchdünne Keramikschalen an, die wie ein künstlicher Fingernagel auf stark verfärbte, geschädigte oder unebene Zähne geklebt werden. Nicht geeignet sind die Edel-Verblendungen allerdings für chronische Zähneknirscher, Nagelbeißer sowie für stark kariöse Zähne.

Bewährte Hausmittel gegen Zahnverfärbungen

Nicht nur die Pharmaindustrie stellt diverse Mittel zur Zahnaufhellung zu Verfügung, auch einige Hausmittel können mithalten:

  • Neben der Flecken-Gilb Zahnpasta, darf ab und zu Meersalz eingesetzt werden: Auf die angefeuchtete Bürste geben und vorsichtig kreisend über die Zähne massieren. Achtung bei Dauer-Flecken, dahinter kann auch Karies stecken! Dann ist der Zahnarzt gefragt.
  • Wer gern Obst oder Zitrusfrüchte isst, sorgt für wahre Säureduschen im Mund. In der Folge werden die Zähne stumpf und verfärben sich leichter. Dagegen wussten schon unsere Großmütter Rat: Einen halben Teelöffel Backpulver in Wasser auflösen, damit gurgeln und der zahnschädliche Säurepegel in der Mundhöhle wird entschärft.
  • Backpulver (auch in einigen Zahnpasten enthalten), über die Zähne gerieben, hellt zwar noch effektiver auf, schmirgelt aber gesunden Zahnschmelz förmlich ab.

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