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Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte - Gesund durch die kalte Jahreszeit

Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte - Gesund durch die kalte Jahreszeit

Alle Jahre wieder kommt es in der kalten Jahreszeit verstärkt zu grippalen Infekten, die sich durch Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, äußern. Daher ist es wichtig vorbeugende Schritte dagegen zu unternehmen und sein Abwehrsystem zu stärken. Zum Beispiel durch eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, frische Luft und Bewegung, genügend Schlaf und wenig Stress.

In diesem Artikel erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Erkältungskrankheiten vorbeugen
    1. Vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung
    2. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
    3. Frische Luft & Wechselbäder
    4. Genügend Schlaf
    5. Stress vermeiden
  2. Selbsthilfe bei den ersten Anzeichen
  3. Wann zum Arzt?

Erkältungskrankheiten vorbeugen

Da ein geschwächtes Abwehrsystem häufig als Folge grippaler Infekte zurück bleibt, muss es nach einer Erkrankung mühsam wieder aufgepäppelt werden. Aus diesem Grund ist es besser, schon bei den geringsten Anzeichen einer Erkältung, vor allem in der kalten Jahreszeit, vorbeugend etwas zu unternehmen, um spätere Komplikationen zu vermeiden. Um sich und seinen Körper "winterfest" zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung

Gerade im Winter sollte auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung geachtet werden. Wichtig ist in erster Linie eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung, weshalb sich viel frisches

  • Obst wie Zitrusfrüchte, Äpfel, schwarze Johannisbeeren oder Kiwis,
  • Fruchtsäfte wie Orangensaft, Acerolasaft, oder Hagebuttensaft und
  • Gemüse wie Paprika, Brokkoli, Rosenkohl oder Grünkohl empfehlen.

Wer dies nicht gewährleisten kann oder möchte, sollte den täglichen Bedarf durch Nahrungsergänzungsmittel wie Multivitaminpräparate decken. Bei einer großen Anfälligkeit für Erkältungen sind vor allem Vitaminpräparate mit einem hohen Anteil an Vitamin C ratsam, um einen optimalen Schutz gegen die Erkältungsviren aufzubauen. Zusätzlich können die Mineralstoffe Magnesium und Calcium die Knochen und Muskelfunktion stärken und eignen sich daher als ergänzende Vorbereitung bei Wintersportlern.

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Wichtig ist es aber auch, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, mindestens 1,5 Liter am Tag. Am besten eignen sich Wasser und kalorienarme Getränke. In der kalten Jahreszeit sind besonders Tees wohltuend, da sie den Körper zugleich warm halten.

Frische Luft & Wechselbäder

Weiterhin können tägliche Spaziergänge an der frischen Luft und wechselwarme Duschbäder den Körper und damit das Immunsystem abhärten.

Genügend Schlaf

Nicht zu vergessen ist, für ausreichend Schlaf zu sorgen, denn langer Schlaf stärkt die Abwehr. Die nächtlichen Ruhepausen werden vom Immunsystem genutzt, um neue Kraft aufzutanken. Vor allem die Nervenbotenstoffe die uns in den Tiefschlaf versetzen, bauen die Immunzellen auf. Kommt es jedoch zu Störungen des Schlafs, wird die Widerstandskraft des Körpers gegenüber Bakterien und Viren verringert.

Stress vermeiden

Negative Auswirkungen auf die Immunabwehr hat chronischer Stress. Denn bei Dauerstress werden die Reaktionen des Immunsystems, welche die Erkältungsviren abwehren sollen, unterdrückt. Die Folge: Viren und Bakterien haben leichtes Spiel, wodurch grippale Infekte schneller ausbrechen. In solchen Fällen können Entspannungstechniken wie Yoga helfen, den Stress abzubauen und damit die Immunabwehr stärken.

Selbsthilfe bei den ersten Anzeichen

Macht sich aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch eine Erkältung bemerkbar, so kann man auch dagegen etwas unternehmen. In diesem Fall trifft die alte Weisheit zu: Je eher, desto besser. Meist beginnt eine Erkältung über Nacht, wir erwachen mit einem Kratzen im Hals, fühlen uns matt und möchten am liebsten gar nicht aufstehen. Da wir dies aber in der Regel müssen, werden wir, um die Krankheitssymptome zu lindern, zu einem Medikament greifen. Die beginnenden Halsschmerzen, die mit Schluckbeschwerden und einem Kratzen im Hals einhergehen, kann man am besten lokal mit Halslutschtabletten, Gurgellösung oder Halssprays beseitigen.

Nasenspray oder -tropfen bei Schnupfen
Als nächstes Übel macht sich häufig der als sehr unangenehm empfundene Schnupfen bemerkbar. Dieser kann mit schleimlösenden und abschwellenden Medikamenten behandelt werden. Jedoch ist bei Nasenspray oder -tropfen auch Vorsicht geboten, da sie die Nasenschleimhaut nicht nur abschwellen lassen, sondern diese bei zu langer Anwendung wieder (und diesmal stärker) anschwillt und sich ein "Medikamentenschnupfen" entwickelt. Daher sollten Nasensprays und -tropfen nicht länger als sieben Tage angewendet werden. Bei stark verstopften Nasen hilft das Inhalieren von heißem Dampf. Es lässt die Nasenschleimhaut abschwellen und fördert den Schleimausfluss. Aber in erster Linie braucht der Körper bei einer Erkältung viel Flüssigkeit, Schonung (Bettruhe), eine leichte vitaminreiche Ernährung und frische Luft.

Ab zum Arzt wenn die Beschwerden drei Wochen und länger anhalten

Bei einem hartnäckigen Husten, der drei Wochen und länger anhält, sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, da sich dahinter eine ernsthafte Krankheit verbergen kann. Ebenso verhält es sich beim Auftreten weiterer Beschwerden, wie etwa starke Schwellungen im Hals- und Rachenbereich mit Halsschmerzen und Heiserkeit sowie bei deutlich erhöhter Temperatur. Hier kann es sich um eine eitrige Mandelentzündung handeln, die nur vom Arzt wirksam bekämpft werden kann.

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