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Schüßler Salze - Die 12 Ergänzungssalze der Mineralstofftherapie

Eine wichtige Rolle im Mineralstoffhaushalt der Zellen spielen jedoch noch 12 weitere Salze, welche nach der Zeit von Dr. Schüßler entdeckt wurden. Diese Salze (Nr. 13 - 24) verfeinern und ergänzen die Behandlung mit den Funktionsmitteln 1 bis 12. Deshalb werden sie als Ergänzungsmittel bezeichnet. Viele Erkrankungen sind auf eine Störung des Mineralstoffhaushalts zurückzuführen. Die Schüßler Salze können bei der Behandlung helfen, indem sie den Körper zur Selbstheilung anregen und ihn sanft dabei helfen, sich selbst zu helfen.

In diesem Artikel erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Nr. 13 Kalium arsenicosum
  2. Nr. 14 Kalium bromatum
  3. Nr. 15 Kalium jodatum
  4. Nr. 16 Lithium chloratum
  5. Nr. 17 Manganum sulfuricum
  6. Nr. 18 Calcium sulfuratum Hahnemanni
  7. Nr. 19 Cuprum arsenicosum
  8. Nr. 20 Kalium aluminium sulfuricum
  9. Nr. 21 Zincum chloratum
  10. Nr. 22 Calcium carbonicum Hahnemanni
  11. Nr. 23 Natrium bicarbonicum
  12. Nr. 24 Arsenum jodatum

Nr. 13 Kalium arsenicosum - Das Salz für die Haut

Das homöopathische Ergänzungsmittel Kalium Arsenicosum wirkt regulierend und stabilisierend auf Haut, Schleimhäute (Lunge, Nieren, Magen, Darm) und Herz. Zum Einsatz kommt es vor allen bei chronischen Erkrankungen der Haut. Außerdem ermöglicht Kalium die Arbeit von Nerven und Muskeln. Ein Mangel daran, kann z. B. zu reduzierten Reflexen, geschwächter Muskulatur sowie Magen- und Darmfunktion, niedrigem Blutdruck und Ödemen führen. Des Weiteren wirkt das lebensnotwendige Spurenelement Arsen auf alle Körperzellen und unterstützt in der Biochemie natürliche körperliche Funktionen.

Kalium Arsenicosum findet Anwendung bei:

  • trockene, schuppige und welke Haut
  • Schleimhautentzündungen wie Mandel- und Rachenentzündung, Bronchitis mit trockenem Husten und Schnupfen
  • hartnäckige Hautausschläge (Ekzeme) mit Abschuppung und starkem Juckreiz
  • Augenbindehautentzündung mit trockenen Augen und Sandkorngefühl
  • Hautschrunden an Ellen- und Kniebeugen
  • Magen-Darm-Katarrhe
  • Schuppenflechte
  • Muskelzuckungen
  • übermäßiges Schwitzen
  • Störungen der Regelblutung
  • Ödeme der Augenlider
  • Asthma und Herzschwäche zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Ohrensausen und Krämpfe verschiedener Art
  • Schlafstörungen und Depressionen

Nr. 14 Kalium bromatum - Das Salz für die Nerven

Das homöopathische Ergänzungsmittel Kalium Bromatum entfaltet seine Wirkung vor allem im Bereich des Nervensystems. Die entzündungshemmenden Eigenschaften des Salzes, helfen bei Entzündungen von Haut- und Schleimhäuten (z. B. in Magen und Darm). Außerdem wirkt Kaliumbromid stimulierend bei seelischer Erschöpfung und beruhigend bei psychischer Erregung. Des Weiteren beinhaltet dieses biochemische Schüßler Salz in seiner Wirkung sowohl überschießende als auch reduzierende physiologische Funktionen. Es wirkt nämlich einerseits ergänzend und andererseits regulierend auf den Organismus.

Kalium Bromatum findet Anwendung bei:

  • Schlaflosigkeit
  • Depressionen, Melancholie
  • Schleimhautentzündungen von Mund, Rachen, Nase, Magen und Darm
  • nervliche Erschöpfung
  • schmerzhafte Menstruation und zu schwache Periodenblutung
  • nervöse Unruhe
  • Seh- und Hörstörungen
  • Neuralgien zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Bronchitis, Asthma und allgemeine Atemnot
  • Hauterkrankungen wie Akne, Nesselsucht, Schuppenflechte und Rosacea (Kupferfinnen)
  • Hautekzeme mit Borken
  • Funktionsstörungen der Schilddrüse zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Kehlkopf- und Mandelentzündung
  • Haarausfall
  • Schnupfen mit brennendem Sekret
  • Kopfschmerzen mit Druckgefühl
  • Lymphknotenschwellungen zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • überempfindliche Haut (häufig verbunden mit Trockenheit)
  • krampfhafter Schluckauf
  • Gedächtnisschwäche

Nr. 15 Kalium jodatum - Das Salz für Herz, Hirn, Schilddrüse und Entzündungen

Das homöopathische Ergänzungsmittel Kalium Jodatum wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend auf Muskulatur, Bänder, Sehnen, Haut und Schleimhäute. Zudem wird es bei allen Störungen der Schilddrüse eingesetzt, die durch Über- und Unterfunktion auftreten, da es wegen seiner Jod-Ionen die Schilddrüsenfunktion reguliert. Zu den Störungen zählen z. B. Durchfälle, Haarausfall, Schwitzen, gesteigerte Erregung, erhöhter Pulsschlag und Zittern.

Kalium Jodatum findet Anwendung bei:

  • Allergien (Heuschnupfen) und allergisch bedingtes Asthma
  • Schleimhauterkrankungen wie Bronchialkatarrh und Durchfall
  • erhöhtem Blutdruck zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Nacken- und Rückenschmerzen
  • Funktionsstörungen der Schilddrüse
  • wässriger Schnupfen und andere Erkältungskrankheiten
  • Ödeme (Schwellung des Gewebes aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit)
  • Kniegelenkbeschwerden und Ischias
  • Knochenerweichung (Osteomalazie) zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Erweichung des Zahnschmelzes

Nr. 16 Lithium chloratum - Das Salz für die Gelenke

Das homöopathische Ergänzungsmittel Lithium Chloratum fördert die Ausscheidung und Auflösung von Harnstoff und Harnsäurekristallen, weshalb es häufig bei einer Gicht zum Einsatz kommt. Außerdem löst dieses biochemische Salz krankhafte Ablagerungen an den Gelenken (Arthrose) und bei Hautwucherungen (Narben). Neuen Studien zufolge kann Lithium aber auch die Leistungsfähigkeit des Immunsystems erhöhen. Des Weiteren beeinflusst das Salz den Eiweißstoffwechsel, indem es dabei hilft, die Eiweißmoleküle zu vermehren. Dadurch baut der Körper Gewebe auf, was vor allem bei Gewebeschwund und Abmagerung benötigt wird.

Lithium Chloratum findet Anwendung bei:

  • leichte Depressionen
  • Harnsäureablagerungen bei Gicht und andere rheumatische Erkrankungen
  • Migräne
  • Magenschleimhautentzündung
  • allgemeine Abmagerung und Auszehrung
  • Verdauungsstörungen mit Blähungen und Winden, sowie Bauchkrämpfe
  • Seborrhoe (seborrhoische Hauterkrankung)
  • Gewebeschwund (Hautschwund) nach Anwendung von Kortison
  • Verdickung und Verhärtung von Gewebe (Narben)

Nr. 17 Manganum sulfuricum - Das Salz für Nerven, Knochen, Gelenke und Stoffwechsel

Das homöopathische Ergänzungsmittel Manganum Sulfuricum ist am Aufbau von Knochen, Knorpel und Bindegewebe beteiligt. Zudem verhindert Mangan die Ausscheidung von Histamin aus den Mastzellen, was besonders für Allergiker wichtig ist. Denn Histamin wird bei allergischen Reaktionen freigesetzt und ist für die Entstehung der allergischen Symptome verantwortlich. Mangan ist aber auch am Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Cholesterin und Aminosäuren beteiligt, sowie an der Energiegewinnung in der Zelle (wie Phosphat). Denn innerhalb der Zelle ist es vor allem in den Mitochondrien („Kraftwerk der Zelle“) angereichert und ohne Mangan kann die Zelle keine Energie für die verschiedenen körperlichen Aufgaben zur Verfügung stellen. Zusätzlich ist Mangan noch Bestandteil vieler Enzyme, welche durch das Salz auch angeregt werden.

Manganum Sulfuricum findet Anwendung bei:

  • Haut- (Schuppenflechte, Ekzeme) und Schleimhauterkrankungen (Hals-, Bronchien-, Darm- und Blasenentzündung)
  • Gelenk- und Knochenerkrankungen wie Arthrose, Arthritis, Gicht, Knochhautentzündungen, Bandscheibenschäden, Knochenwachstumsstörungen und Osteoporose zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • entzündete Augenlider
  • Zungenbrennen
  • psychische Störungen wie Hyperaktivität, Depressionen, Lernstörungen, Erregung (auch mit erhöhtem Pulsschlag) zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Abwehrschwäche
  • gerötete und geschwollene Augen, Druckgefühl der Augen
  • Kropf (Struma) trotz genügender Jodzufuhr
  • Allergien
  • Sehschwäche und Funkensehen
  • trockene Schleimhäute (z. B. im Mund, aber auch Speichelfluss)

Nr. 18 Calcium sulfuratum Hahnemanni - Das Salz für Vergiftungen und Energie

Das Ergänzungsmittel Calcium Sulfuratum Hahnemanni gilt in der Homöopathie als Antidot (Gegenmittel) bei Quecksilbervergiftungen. Wegen seiner Verbindung von Schwefel und Kalk, wird die Schwefelwirkung verstärkt. Deshalb wirkt dieses biochemische Salz besser als andere Schwefelpräparate gegen die genannten Erkrankungen. Außerdem fördern die Sulfid-Ionen die Ausscheidung/Entgiftung von Schwermetallen (z. B. Amalgam) und unterstützen Verbrennungsprozesse in der Zelle, welche wichtig für die Energiegewinnung sind.

Calcium Sulfuratum Hahnemanni findet Anwendung bei:

  • eitrige Entzündungen, chronische Mandelentzündung
  • empfindliche, entzündete Haut (welche bei Berührung häufig schmerzt)
  • hartnäckige Hautausschläge und eitrige, schlecht heilende Haut, Nesselsucht (zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung)
  • Melancholie und Erschöpfung
  • Neigung zu ständigen Katarrhen, Asthma und Bronchitis
  • starkes Schwitzen
  • leichter Durchfall
  • bei Belastung des Körpers mit Toxinen zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Vergiftungen mit Schwermetallen

Nr. 19 Cuprum arsenicosum - Das Salz für Muskeln und Blut

Das homöopathische Ergänzungsmittel Cuprum Arsenicosum wird vor allem bei Krampfzuständen im Körper eingesetzt. Zudem wirkt Kupfer auf die Reifung der roten Blutkörperchen. Kommt es jedoch im Körper zu einem gestörten Kupferstoffwechsel oder zu einem Kupfermangel, kann dadurch eine Anämie (Blutarmut) und Abwehrschwäche entstehen. Außerdem kann ein Mangel an Kupfer zu frühzeitigen Grauwerden der Haare und Haarausfall führen. Des Weiteren ist Kupfer Bestandteil von Enzymen, wichtig für das Wachstum und wird bei Entzündungen vom Körper vermehrt benötigt. Das lebensnotwendige Spurenelement Arsen wirkt auf alle Körperzellen und unterstützt in Spuren (wie in den biochemischen Schüßler Salzen) physiologische Prozesse. Grobstofflich ist Arsen allerdings ein Gift, was im Übrigen viele Spurenelemente in konzentrierter Form sind.

Cuprum Arsenicosum findet Anwendung bei:

  • Schwäche des Immunsystems
  • Appetitlosigkeit und Verlust der Geschmacksempfindung zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Durchfall mit Bauchkrämpfen
  • Krämpfe der Muskulatur (wie bei Asthma, Migräne, Raynaudscher Krankheit, Angina pectoris) und Magen-Darm-Entzündungen mit Krämpfen zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Husten bei Bronchitis
  • Blutarmut, allgemeine Schwäche, Osteoporose und Pigmentstörungen der Haut zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung

Nr. 20 Kalium aluminium sulfuricum - Das Salz für Wunden, Magen und Darm

Das homöopathische Ergänzungsmittel Kalium Aluminium Sulfuricum wirkt zusammenziehend auf Wunden und Schleimhäute, was durch Eiweißgerinnung bewältigt wird. Dadurch entsteht eine entzündungshemmende und blutgerinnende Wirkung, welche bei Blutungen, Schleimhautentzündungen und Durchfällen zum Einsatz kommt. Das biochemische Salz kann aber auch die Schweißbildung hemmen. Zudem werden Kalium-Aluminiumsulfat fäulniswidrige, sekretionshemmende und blutstillende Eigenschaften zugeschrieben.

Kalium Aluminium Sulfuricum findet Anwendung bei:

  • chronische Bronchial- und Rachenkatarrhe mit starken Schleimabsonderungen
  • Tränen- und Speichelfluss
  • Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnabgang
  • Magen- und Darmkoliken mit Durchfall zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Fuß- und Nachtschweiß
  • Bettnässen
  • Zwischenblutungen (außerhalb der Regel)
  • Verstopfung
  • kleine blutende Wunden

Nr. 21 Zincum chloratum - Das Salz für Immunsystem, Nerven und Wundheilung

Das homöopathische Ergänzungsmittel Zincum Chloratum spielt eine bedeutende Rolle im Immungeschehen, da es mit der Unterstützung von Enzymen in die Fresszellenaktivität (die Phagozytose) eingreift. Zink ist bei der Knochenneubildung und dem Abbau von Alkohol in der Leber beteiligt. Außerdem stabilisiert es die Zellmembranen und fördert den Aufbau von einfachen Eiweißkörpern (Proteinen), welche zu den wichtigsten Bestandteilen lebender Organismen gehören. Denn der Körper benötigt Proteine bei der Bildung von Knochen, Knorpeln, Antikörpern und Hormonen. Besteht im Körper jedoch ein Mangel an Zink, kann es zu Hauterkrankungen, Störungen der Insulinbildung in der Bauchspeicheldrüse und der Verdauungsenzymbildung kommen. Zink ist aber auch wichtig für die Ausleitungstherapie von Schwermetallen. Das biochemische Salz wird seit Hahnemanns Zeiten zudem bei nervlichen Beschwerden angewandt.

Zincum Chloratum findet Anwendung bei:

  • Schwäche des Immunsystems mit häufigen Erkältungen
  • Neuralgien und Empfindungsstörungen der Nerven zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • nervöse Zuckungen (auch mit Krämpfen)
  • Störungen des Haar- und Nagelwachstums
  • Unruhe, Hyperaktivität und Depressionen zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • vorzeitiges Grauwerden der Haare
  • niedriger Blutdruck
  • Störungen der Wundheilung (schlechte Heiltendenz der Haut)
  • Prostataerkrankungen zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • chronische Ekzeme
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) zur Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Wachstumsstörungen

Nr. 22 Calcium carbonicum Hahnemanni - Das Salz für Knochen, Zähne und Haut

Das homöopathische Ergänzungsmittel Calcium Carbonicum Hahnemanni unterstützt vor allem das Wachstum von Knochen und Zähnen. Außerdem schützt es die Haut und Schleimhäute vor Entzündungen. Bei Störungen des Calciumstoffwechsels oder einem Mangel an Calcium können Krankheiten entstehen. Des Weiteren fördert Calcium die Abheilung von Hauterkrankungen, reguliert den Kalkstoffwechsel, stabilisiert die Zellmembran und wirkt an der Impulsübertragung von Nerven zu Muskeln mit. Dies erklärt auch die Wirkung des biochemischen Salzes bei Krämpfen und Schmerzen.

Calcium Carbonicum Hahnemanni findet Anwendung bei:

  • Störungen des Knochenwachstums
  • halbseitige Kopfschmerzen (Migräne)
  • Hauterkrankungen wie chronische Ekzeme, Neurodermitis, Milchschorf
  • chronische Mandelentzündung mit stark wuchernden Mandeln
  • Störungen der Regelblutung
  • Asthma
  • leichte Depressionen und Ängstlichkeit
  • chronische Magen-Darmschleimhaut-Entzündung
  • Krämpfe der glatten Muskulatur (Hohlorgane, Gefäße)
  • Verdauungsstörungen bei Kindern
  • unruhiger Schlaf
  • Infektanfälligkeit
  • übermäßiges Schwitzen

Nr. 23 Natrium bicarbonicum - Das Salz für Gelenke, Stoffwechsel und Magen

Das homöopathische Ergänzungsmittel Natrium Bicarbonicum wirkt regulierend auf den Stoffwechsel und kann überschüssige Säure binden und ausgleichen. Deshalb wird es auch immer noch in nicht potenzierter Form, bei Sodbrennen und zu viel Magensäure verabreicht. Zudem ist Natriumbicarbonat als Säurepuffer im Blut vorhanden. Für den Organismus ist die Abpufferung von Körperflüssigkeiten und Geweben unerlässlich, da er sie für die Funktion des Zwischenstoffwechsels (Stoffwechsel zwischen Aufbau von Nahrungsstoffen zu körpereigenen Substanzen und deren Abbau) benötigt. Kommt es jedoch zu einer Änderung der Säureverhältnisse im Blut, kann das lebensbedrohlich sein. Des Weiteren befindet sich dieses Salz auch in der Bauchspeicheldrüse und ist dort an der Bildung von Pankreassaft (Bauchspeichel) beteiligt.

Natrium Bicarbonicum findet Anwendung bei:

  • Sodbrennen, saures Aufstoßen und Völlegefühl nach schweren Mahlzeiten
  • Krankheiten die mit Störungen des Stoffwechsels einhergehen (wie Gicht und andere rheumatische Erkrankungen)
  • Alkoholkater (auch im Wechsel mit Zinkum Chloratum)
  • Reizungen der Magen-Darmschleimhaut
  • Insektenstiche mit Schwellung und Schmerzen (Breiumschlag)

Nr. 24 Arsenum jodatum - Das Salz für Schilddrüse, Haut und Hals

Das homöopathische Ergänzungsmittel Arsenum Jodatum wirkt zwar auf den ganzen Organismus, jedoch vor allem aber auf die Haut und Schleimhäute. Außerdem wird der Körper bei der Herstellung des Schilddrüsenhormons Thyroxin von Jod-Ionen unterstützt. Denn wenn der Körper zu wenig Thyroxin bildet (z. B. bei Jodmangel), kann ein Kropf (Struma) entstehen oder eine allgemeine Schwäche auftreten. Leider ist die Wirkung von Arsen noch nicht vollständig erforscht. Fest steht jedoch, dass Arsen vom Körper für fast alle Funktionen benötigt wird (allerdings nur in Spuren, wie in den biochemischen Salzen). Zudem kann der Körper selbst kein Arsen bilden, weshalb es ihm zugeführt werden muss.

Arsenum Jodatum findet Anwendung bei:

  • akuten und chronischen Schnupfen, sowie Heuschnupfen
  • Funktionsstörungen der Schilddrüse mit Überfunktion und Kropf (Struma)
  • nässende Hautausschläge
  • Bronchialasthma
  • entzündete und gereizte Schleimhäute (z. B. in der Nase, Lunge, im Darm und den Nasennebenhöhlen)
  • chronische Bronchitis
  • Akne (bei Jugendlichen)
  • Nasennebenhöhlen-Katarrhe
  • Unruhe und Angst
  • Bettnässen (bei Kindern)
  • körperliche Schwäche
  • Gewichtsverlust

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