In diesem Artikel erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:
Vitamin B2 - Kraft für den Stoffwechsel
Wenn man trotz kalorienarmen Essen schnell zunimmt, kann es daran liegen, dass der Stoffwechsel wahrscheinlich auf Sparflamme läuft. Ihm fehlen die nötigen Antriebsstoffe. Vitamin B2 (Riboflavin) kann da helfen. Dieser Baustein von zwei Enzymen, setzt die Energieproduktion aus Kohlenhydraten und Fett in Gang. Der Körper benötigt Vitamin B2 aber auch für die Produktion der Schilddrüsenhormone, welche ebenso den Stoffwechsel anregen. Ohne sie würden Eiweiß, Zucker oder Fett unverbraucht in den Zellen liegen bleiben. Bei Menschen die viel Weißmehlprodukte, Kuchen, Süßes und weißen Reis essen, kann es schnell zu einem Vitamin-B2-Mangel kommen. Typische Anzeichen dafür sind Konzentrationsmangel, Risse in den Mundwinkeln, gerötete und müde Augen. Reichlich Vitamin B2 enthalten
- Champions (gegart),
- Hartkäse,
- fettarme Milch oder
- Weizenkleie.
Vitamin B6 - Für den Muskelaufbau
Das Vitamin B6 erledigt über 100 verschiedene Aufgaben. Hauptsächlich wirkt es jedoch als Coenzym, d. h. es arbeitet mit Enzymen zusammen, um die chemischen Reaktionen in den Zellen zu beschleunigen. Hier wird es vor allem zum Muskelaufbau benötigt. Es aktiviert in der Leber Enzyme, die Aminosäuren (Eiweißbausteine) aus der Nahrung in körpereigenes Eiweiß umwandeln, aus dem der Körper dann Muskel- und Bindegewebszellen bildet. Außerdem ist es an der Bildung von wichtigen Botenstoffen im Gehirn (so genannten Neurotransmittern) wie Serotonin oder Dopamin beteiligt. Vitamin B6 steckt z. B. in
- Lachs,
- Avocado oder
- Feldsalat.
Vitamin C - Das Schlank-Vitamin hilft bei der Fettverbrennung
Das Multitalent Vitamin C ist an über 15 000 Stoffwechselmechanismen im Körper beteiligt. Je mehr davon im Körper ist, desto mehr Noradrenalin bilden die Nebennieren. Und diese Hormone sind für die Fettverbrennung äußerst wichtig, da sie Fett in Energie umwandeln. Zudem bildet der Körper nur mit Hilfe von Vitamin C Carnitin. Dieser Transportstoff holt Fett aus den Speicherzellen und bringt es zur Energieversorgung in die aktiven Zellen (z. B. in die Muskeln). Des Weiteren hilft Vitamin C dabei, Eisen im Körper besser aufzunehmen, was wichtig für den Sauerstofftransport ist. Leider können wir das Schlank-Vitamin nicht lange speichern, weshalb wir jeden Tag kleine Portionen Vitamin C essen sollten. Viel Vitamin C enthalten
- Zitrusfrüchte,
- Paprika,
- Kiwis,
- Brokkoli und
- Sanddorn.
Niacin - Beteiligt am Eiweiß-, Fett- als auch der Kohlenhydratstoffwechsel
Mehr als 200 Enzyme benötigen Niacin als Cofaktor, d. h. sie können alleine nicht wirken. Niacin ist im Stoffwechsel immer dann beteiligt, wenn Stoffe auf- oder abgebaut werden. Sowohl der Eiweiß-, Fett- als auch der Kohlenhydratstoffwechsel brauchen Niacin. Wenn wir davon allerdings zu wenig aufnehmen, greift der Körper auf seine Tryptophan-Vorräte zurück. Ein Fehlen an Tryptophan führt dazu, dass der Körper nicht mehr genügend von dem Glückshormon Serotinin bildet. Dadurch kann es zu Nervosität, Schlafstörungen, Angstgefühle und Konzentrationsschwäche kommen. Reichlich Niacin findet man z. B. in
- Erdnüssen,
- Thunfisch und
- Hühnerbrust.
Jod - Wichtig für die Schilddrüse & damit auch für den Fett-, Zucker- und Eiweißstoffwechsel
Um wichtige Hormone wie Thyroxin und Trijodthyronin zu bilden, braucht die Schilddrüse Jod. Diese Hormone steuern wiederum den Fett-, Zucker- und Eiweißstoffwechsel, sowie den Energieverbrauch und die Körpertemperatur. Beim Abnehmen kann vor allem Thyroxin helfen, denn je mehr davon produziert wird, desto höher ist der Energie-Grundumsatz. Man verbrennt also schon in Ruhe mehr Kalorien. Besonders viel Jod enthalten
- Seefisch und
- Seefisch mit Algen (Sushi).
Calcium - Setzt Fett zur Verbrennung frei
Herrscht im Körper ein Mangel an Calcium, bildet er mehr Insulin. Dieses Hormon ist jedoch für die Fetteinlagerung verantwortlich, d. h. es bremst zugleich den Abbau von Fett. Durch Calcium wird mehr Fett zur Verbrennung freigesetzt und weniger eingelagert. Vor allem
- Jogurt (1,5 Prozent Fett),
- Magermilch,
- Grünkohl,
- Lauch,
- Petersilie,
- Brokkoli und
- fettarmer Emmentaler weisen einen hohen Calciumgehalt auf.
Enzyme - Spaltet Eiweiß aus der Nahrung auf
Damit Fett verarbeitet werden kann, benötigt der Körper Amionsäuren. Denn diese Eiweißbausteine lösen das Fett aus den Speicherzellen. Der Körper muss also Eiweiß aus der Nahrung erst einmal aufspalten, wofür Enzyme ganz wichtig sind. Vitamin B6 z. B. aktiviert die Enzyme. Super Enzymquellen sind
- Ananas,
- Papaya und
- Mango.
Pantothensäure - Beteiligt am Fett- und Eiweißabbau
Als ein Teil von Coenzym A ist Pantothensäure (ein B-Vitamin) an über 100 Reaktionen im Stoffwechsel beteiligt, wie z. B. bei der Energiegewinnung, der Hormonbildung und der Zellerneuerung. Allerdings ist Pantothensäure auch am Aufbau vieler wichtiger Stoffe im Körper beteiligt. Fette und Eiweiß werden von der Pantothensäure nicht nur aufgebaut, sondern auch abgebaut. Zudem hilft das B-Vitamin bei der Bildung von Anti-Stress-Hormonen wie Cortisol und Steroidhormonen wie Testosteron. Und diese Hormone sind wichtig für den Fettabbau. Ausreichend Pantothensäure enthalten
- Tomaten,
- Blumenkohl,
- Hering und
- Wassermelone.
Eisen - Für die Energiegewinnung & Fettverbrennung
Eisen sorgt dafür, dass im Blut Sauerstoff zu den Zellen kommt, welche für die pausenlose Aktivität Energie brauchen. Diese produzieren sie in ihren eigenen Mini-Kraftwerken, den so genannten Mitochondrien. Dort läuft mit Hilfe von Sauerstoff die Fettverbrennung. Für eine optimale Energiegewinnung und Fettverbrennung ist deshalb viel Eisen nötig. Gute Eisenlieferanten sind z. B.
- Linsen,
- Bohnen,
- Erbsen und
- Datteln.
Chrom - Gegen zu hohen Blutzucker
Das körpereigene Insulin kann nur mit Hilfe von Chrom, Zucker schnell aus dem Blut in die Zellen befördern. Andererseits würde der Zucker zu lange im Blut bleiben, wodurch die Fettverbrennung gehemmt wird. Des Weiteren erhöht Chrom den Stoffwechsel in den Muskelzellen und somit auch die Fettverbrennung. Aber auch die Bildung des Glückshormons Serotonin, wird durch das Spurenelement angeregt. Chrom steckt z. B. in
- Vollkornbrot,
- Bierhefe,
- Weizenkeime und
- mageres Fleisch.