In diesem Artikel erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:
- Sonnenstrahlen machen glücklich
- Produktion von Vitamin D
- Sonnenstrahlen bräunen die Haut
- Bringen den Kreislauf in Schwung
- Senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Sonnenstrahlen verbessern das Hautbild
- Sonnenzufuhr in Maßen
Sonnenstrahlen machen glücklich, denn sie fördern die Produktion von Serotonin
Da die Sonne die Produktion des körpereigenen Glückshormons Serotonin anregt, entfaltet sie eine leicht antidepressive Wirkung, was wiederum positiv für unsere Psyche ist. Wir fühlen uns insgesamt besser, attraktiver und sind zudem leistungsfähiger. Außerdem fördert dies unser seelisches Gleichgewicht.
Sonnenstrahlen regen die körpereigene Produktion von Vitamin D an
Vitamin D3 ist besonders für den Knochenaufbau wichtig, denn es trägt maßgeblich zur Aufnahme von Calcium in den Knochen bei. Darüber hinaus übernimmt es noch weitere Funktionen, die wichtig für uns sind: Zum einen unterstützt es die Stärkung der Muskulatur und des Immunsystems und zum anderen entfaltet es eine antidepressive Wirkung.
Um einen Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, reicht bereits in den Sommermonaten eine viertel Stunde indirekte Sonneneinstrahlung aus.
Sonnenstrahlen bräunen die Haut - Die Lichtschwiele dient als Selbstschutz der Haut
Vor der negativen Wirkung von Sonnenlicht kann sich (je nach Hauttyp) die Haut auch selber schützen: Ein Teil der UV-Strahlung wird durch die oberste Hautschicht (der Hornschicht) reflektiert. Diese verdickt sich bei wiederholter Bestrahlung und es entsteht ein so genannte Lichtschwiele, wodurch sich der natürliche Selbstschutz der Haut schrittweise aufbaut.
Die Pigmentfarbstoffbildung ist abhängig von Hauttyp
Andererseits können sich aber auch die Pigmentzellen der Haut (Melanozyten), einen Schutz vor zu viel Sonne errichten. Diese wandeln Pigmentvorstufen in das endgültige Hautpigment Melanin um, was sich durch eine sofortige Bräunung der Haut zeigt, welche jedoch nicht lange anhält. Der Pigmentfarbstoff Melanin kann durch die Melanozyten allerdings auch neu bildet werden. Da Melanin die UV-Strahlung abfiltern kann, stellt es eine Art Schutzschild für die darunter liegenden Zellen dar. Je mehr Melanin gebildet wird, desto mehr Strahlung kann abgefangen werden, wobei die Melaninbildung abhängig vom Hauttyp ist. Helle Haut kann z. B. nur wenig Melanin erzeugen und reagiert deshalb empfindlicher auf die Sonne, als dunkle Hauttypen.
Sonnenstrahlen bringen den Kreislauf in Schwung
Die Sonne ist auch deshalb so wichtig für uns, da die Sonnenstrahlen sowohl den Kreislauf in Schwung bringen als auch die Durchblutung und Atmung sowie den Stoffwechsel anregen. Natürlich sollte man die Sonne in Maßen genießen. Zudem übernimmt die Sonne eine muntermachende Funktion, da durch das Sonnenlicht die Produktion des Schlafhormons Melatonin gesenkt wird. Deshalb fällt im Sommer auch das Aufstehen leichter als im Winter.
Sonnenstrahlen reduzieren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Bereits sehr gut erforscht ist die positive und vorbeugende Wirkung der Sonnenstrahlen auf Bluthochdruck, entzündete Gefäße und somit auf gefährliche Herz-Kreislauf-Risiken. So stellten Wissenschaftler fest, dass die Sonne sogar vor Krebs schützen kann. Demnach spielt bei einem Viertel aller Erkrankungen an Brustkrebs, ein Mangel an Sonnenlicht eine große Rolle. Jedoch zeigten die Untersuchungen auch, dass Erwachsene, die an einer besonders bösartigen Form des Hautkrebses erkrankt sind, in jungen Jahren sehr häufig übermäßiger Sonnenbestrahlung ausgesetzt waren.
Sonnenstrahlen in Maßen verbessern das Hautbild
Sonnenstrahlen im begrenzten Umfang, beeinflussen sogar die Haut positiv. Bei Hautproblemen wie Akne und Neurodermitis oder auch bei unreiner Haut, kann die Sonne zu einer deutlichen Verbesserung des Hautbildes beitragen.
Sonnenzufuhr nicht übertreiben, sonst schadet man wiederum seiner Gesundheit
Die Sonne hat viele Eigenschaften, die sich positiv auf uns und unser Gemüt auswirken. Dennoch sollte bedacht werden, es mit der Sonnenzufuhr nicht zu übertreiben, sondern diese nur in Maßen zu genießen. Setzt man sich dennoch zu lang der Sonne aus, kann das zu Sonnenallergien, vorzeitiger Hautalterung oder der Bildung von Hautkrebs führen.