In diesem Artikel erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:
- Fußreflexzonenmassage
- Pflegeprogramm für Vorzeige-Füße
Fußreflexzonenmassage - Der Hochgenuss für gestresste Füße
Die Fußmassage ist nicht nur ein wirksames Mittel, um sich vom Stress zu befreien. Sie schafft auch neue Energien und steigert das Wohlbefinden. Eine Fußreflexzonenmassage gehört natürlich in die Hände von Experten, aber ein paar Griffe kann man ruhig wagen.
So geht’s:
- Eine Faust machen und die Fingerknöchel mehrmals hintereinander in der Mitte der Fußsohle abrollen. Das ist besonders angenehm, wenn man den ganzen Tag stehen musste.
- Jeden Zeh massieren, dabei Daumen und Zeigefinger zusammendrücken und von der Wurzel bis zur Spitze kreisen. Als nächstes jeden Zeh vor und zurück und im Kreis bewegen.
- Jeweils einen Fuß mit beiden Händen umfassen und sanft, aber fest auf die Fußmitte pressen. Dabei Stück für Stück bis zu den Zehenwurzeln vorarbeiten. Tipp: Am besten eine Fußcreme mit einmassieren
Das Pflegeprogramm für Vorzeige-Füße
Belebendes Fußbad
Mit einem Fußbad sollte jede Pediküre beginnen. Starke Verhornung wird dabei aufgeweicht, das Entfernen wird damit zum Kinderspiel. Und man läuft auch nicht Gefahr zu viel Hornhaut abzunehmen. Im Sommer sorgt ein vitalisierender Zusatz mit ätherischen Ölen für einen angenehmen Frische-Kick.
Verhornungen leicht lösen
Besonders schön wirken schicke Sandalen oder Pantoletten an weichen glatten Füßen. Damit trockene, rissige Stellen gar nicht erst entstehen, sollte in der „Freiluftsaison“ Hornhaut an Fersen und Zehen einmal wöchentlich mit einer guten Hornhautfeile entfernt werden. Besonders einfach geht das, wenn diese sowie die Füße vorher angefeuchtet werden.
Nagelhaut zurückschieben - Niemals schneiden!
Solange sie noch weich vom Fußbad ist lässt sie sich gut mit einem Rosenholzstäbchen oder einem „Pferdefüßchen“ (abgerundetes, gepolstertes Manikürestäbchen) zurückschieben. Vorher Nagelhautentferner auftupfen.
Nägel schneiden
Ob mit der Nagelschere oder dem Nagelknipser gekürzt wird, ist egal. Wichtig ist, dass die Nägel immer waagerecht geschnitten werden, so dass an den Seiten ein kleiner Rand bleibt. Das verhindert schmerzhaftes Einwachsen. „Vorgeweichte“ Nägel lassen sich leichter schneiden.
Unebenheiten glatt feilen
Die Nägel von außen zur Mitte hin nur in eine Richtung feilen. So kann die Nagelkante nicht aufreißen. Möglichst keine Metallfeilen benutzen, stattdessen lieber schonendere Sandblattfeilen. Sie beugen Nagelspliss vor. Nur trockene Nägel feilen, sie könnten sonst einreißen.
Füße eincremen
An heißen Tagen sollte man täglich Balsam (mit Menthol, Eukalyptus oder Minze) sanft von den Zehen zum Knöchel hin einmassieren. Bei extrem trockenen Füßen verspricht eine Salbe mit Hirschtalg oder Schrundencreme Abhilfe.
Richtig lackieren
Mühelos lässt sich der Nagellack aufpinseln, wenn ein Zehenspreizer verwendet wird. Denselben Effekt erfüllt auch ein Taschentuch, welches man um die Zehen flechtet. Wichtig: Damit bunte Nagellacke nicht auf den Nagel abfärben und unschöne gelbe Verfärbungen hinterlassen, immer zuerst einen Unterlack auftragen.
Fußdeo bei schwitzenden Sommerfüßen
Fußdeo in den Schuh oder auf die Haut gesprüht, verhindert Schweißgeruch. Bei stark schwitzenden Füßen empfiehlt sich das regelmäßige auftragen eines Fußpuders. Hilfreich ist aber auch ein desodorierendes Lemongras-Fußbad.
Pflegende Crememaske
Wenn die Füße nach einem Tag am Strand oder im Schwimmbad durch Sonne, Chlor- oder Salzwasser stark beansprucht und trocken sind, hilft eine Intensiv-Cremepackung. Eine reichhaltige Fußcreme dick auftragen, feuchte Baumwollsöckchen und dicke Frotteesocken darüber ziehen und für 20 Minuten einwirken lassen.
Rubbelkur für glatte Haut
Zu streichelzarten Füßen gehören auch schöne, glatte Knöchel und Waden. Sind diese Hautpartien trocken und schuppig, einfach mit einem Luffahandschuh kräftig abrubbeln und mit Bodylotion eincremen. Für einen verführerischen Schimmer sorgen Lotions mit Seidenextrakten.